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Influencer-Set: Bei Urban Outfitters gibt's das absurdeste Halloween-Kostüm des Jahres - vor allem der Preis schockt

Es ist so dreist, dass es fast schon wieder genial ist: Urban Outfitters verkauft in den USA gerade Kostüme für Halloween, darunter eine Influencer-Verkleidung. Leider ist nur der Preis zum Gruseln.

Halloween Kostüm

Kim Kardashian lässt grüßen: Wer das gesamte Kostüm will, muss noch mehr zahlen

Ihr wolltet euch schon immer wie ein Influencer fühlen? Einmal wie Kim Kardashian leben und einen Abend lang für Selfies und mit Smoothies posieren? Ihr findet das gruselig? Urban Outfitters auch. Die amerikanische Lifestyle- und Bekleidungskette hat deshalb ein Halloween-Kostüm im Angebot, auf das man erst mal kommen muss: Leggins, Sport-BH, Baseball-Cap, eine Kapuzenjacke in Oversize - fertig ist die Influencer-Verkleidung. 

Angelehnt ist das Ganze an die Mutter aller Influencer: Kim Kardashian. Der Look erinnert stark an die Yeezy-Kollektion ihres Mannes Kanye West, die sie regelmäßig auf Instagram zur Schau trägt. 

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Yep, then I made myself a smoothie

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"Finde deinen Instagram-Style mit diesem zurückhaltenden Kostüm, das einem Superstar-Influencer gleich kommt", heißt es auf der Website des Anbieters. Zurückhaltend trifft es leider nicht ganz - vor allem in Bezug auf den Preis. Schlappe 59 Dollar soll man für den schnellen Influencer-Look zahlen - doch dafür gibt's lediglich die Leggins und den BH. Der Rest soll gesondert dazu gekauft werden: Cap 10 Dollar, Sneakers 70 Dollar, blonde Kardashian-Perücke 16 Dollar - insgesamt muss man für das simple Kostüm rund 155 Dollar (zirka 134 Euro) zahlen. Und nein: Hunderttausende Instagram-Follower gibt's nicht dazu. Dann doch lieber, das Bob-Ross-Kostüm.

Shitstorm für unpassende Kostüme

Übrigens: Dass die Amerikaner bei Halloween keine Grenzen kennen (Hey: sie haben keinen Karneval!), ist bekannt. Im vergangenen Jahr nahm ein Anbieter nach starkem öffentlichen Protest ein Anne-Frank-Kinderkostüm aus dem Verkauf, dieses Jahr gab es einen Shitstorm für einen Online-Händler, der  allen Ernstes "Sexy Handmaids Tale"-Verkleidungen anbot. In der Romanverfilmung "The Handmaid's Tale" werden Frauen in roten Kostümen rituell vergewaltigt und gefoltert. So gesehen sind 155 Dollar für den Kardashian-Look vielleicht doch nicht die schlechteste Wahl.

Jule schaut Verónica
sst
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.