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Beauty beim Sport: Geschminkt zum Sport? Ein Selbstversuch mit Lippenstift, Eyeliner und Co.

Schminken vor dem Sport? Kommt für unsere Autorin normalerweise überhaupt nicht in Frage. Warum sie ihre eigenen Beauty-Regeln jetzt trotzdem ab und zu mal über Bord werfen will.

Von Ann-Charlott Karsten

Mit bunten Lippen beim Power-Pilates – vorher  "Oh man, wie soll das bloß werden?", ist mein erster Gedanke, als ich mir die Nuance "Pink Velours" schnappe und auf die Lippen auftrage. Die Farbe soll eine ganze Stunde lang beim Power-Pilates halten? Skeptisch wie eh und je kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Der Grund: Ich weiß, was meine Trainerin Anna für ein Tempo vorgibt – und da erscheint es mir unvorstellbar, neben der richtigen Haltung und Atmung auch noch auf meine farbigen Lippen zu achten. Bevor es losgeht, checke ich aber schnell noch die Benefits meines Testobjektes: Die zarte, pinke Farbe gefällt mir super und lässt sich dank der Textur ganz einfach verteilen. Und ein weiteres, großes Plus ist der Lichtschutzfaktor 20. Warum beim nächsten Mal also nicht gleich ein Selbstversuch mit Make-up beim Outdoor-Sport? Kleiner Scherz …      Lippenbalm, Couvrance: Getönter Lippenbalsam "Pink Velours" 

Mit bunten Lippen beim Power-Pilates – vorher

"Oh man, wie soll das bloß werden?", ist mein erster Gedanke, als ich mir die Nuance "Pink Velours" schnappe und auf die Lippen auftrage. Die Farbe soll eine ganze Stunde lang beim Power-Pilates halten? Skeptisch wie eh und je kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Der Grund: Ich weiß, was meine Trainerin Anna für ein Tempo vorgibt – und da erscheint es mir unvorstellbar, neben der richtigen Haltung und Atmung auch noch auf meine farbigen Lippen zu achten. Bevor es losgeht, checke ich aber schnell noch die Benefits meines Testobjektes: Die zarte, pinke Farbe gefällt mir super und lässt sich dank der Textur ganz einfach verteilen. Und ein weiteres, großes Plus ist der Lichtschutzfaktor 20. Warum beim nächsten Mal also nicht gleich ein Selbstversuch mit Make-up beim Outdoor-Sport? Kleiner Scherz …


Lippenbalm, Couvrance: Getönter Lippenbalsam "Pink Velours" 

Frauen, die – egal zu welcher Uhrzeit – makellos geschminkt das Haus verlassen, faszinieren mich. Ob Schnelleinkauf im Supermarkt, Dinner mit Freunden oder Büroalltag – es gibt Leute, die sich ohne Make-up nicht in der Öffentlichkeit zeigen. Für mich gilt oft das Gegenteil: 85 Prozent der Zeit bin ich ohne Make-up unterwegs, würde ich mal grob schätzen.

Ja, natürlich feiere ich es auch total, mich ausgiebig für bestimmte Anlässe zu stylen, aber genau so sehr liebe ich es, komplett make-up-frei den Tag zu verbringen. Gleiches No-Beauty-Gesetz gilt für mich beim Sport. Irgendwie habe ich eine totale Schmink-Sperre bei Workouts entwickelt – aber nach meinem Produkttest bin ich mir ziemlich sicher, dass es an den Produkten lag, die ich früher verwendet habe.

Make-up beim Sport? Klar, aber nur für mein Gefühl

Ehrlich gesagt war es meine Mutter, die mich zu diesem Selbstversuch inspiriert hat. Ein Mal pro Woche geht’s für uns beide auf die Yoga-Matte, und ich bin bei jeder Stunde erstaunt, dass sie sich wenige Minuten vor der Anfangs-Meditation die Lippen in ihrem Lieblings-Nude-Ton nachzieht. Natürlich habe ich sie gefragt, warum und, vor allem, für wen sie das macht. Und ihre Antwort war: "Für mich selbst." Nun ist es so, dass ich mich ohne Make-up überhaupt nicht unattraktiv finde. Geschminkt sehe ich einfach anders aus. Das war auch der Grund, warum ich herausfinden wollte, ob meine neuen Beauty-Produkte wie Lippenstift, Mascara oder Flüssig-Eyeliner mein Sportprogramm mitmachen.

Bevor jetzt irgendjemand aufschreit: Die schwitzt ja gar nicht richtig auf den Fotos – Piano! Ich bin nämlich überhaupt kein klassischer Schwitzer. Meistens bekomme ich beim Sport eine hochrote Birne, aber mir rinnen keine Sturzbäche von der Stirn oder über den Rücken. Aber das heißt nicht, dass es mein Sportprogramm nicht in sich hat. Im Gegenteil! Und bevor ich in der Bildergalerie ins Detail gehe, hier noch ein paar Fakten vom Doc. Schließlich wollte ich checken, ob meine Beauty-Bedenken total grundlos sind.

Das rät der Dermatologe

Dr. Felix Wagner ist Dermatologe in Hamburg und stand mir bei meinen unzähligen Fragen zu diesem Thema Rede und Antwort. "Grundsätzlich gilt: Leichtes Make-up ist erlaubt beim Sport. Hier empfehlen sich wasser- und schweißfeste Produkte oder auch welche, die speziell für das Training entwickelt worden sind. Natürlich gibt es auch Beauty-Produkte, von denen ich beim Sport total abraten würde, wie zum Beispiel Camouflage-Foundation. Diese hat zwar eine hohe Pigmentdichte und ist stark deckend – eignet sich somit super für den Alltag! Aber gerade beim Workout können diese Produkte die Poren verstopfen. Wenn sich Schweiß beispielweise mit Make-up vermischt, entsteht überschüssiges Öl, das sich in den Poren festsetzt und so die natürliche Atmungsfähigkeit der Haut verhindert", erklärt mir der Experte.

Zudem sollte man auf die Inhaltsstoffe seiner Produkte achten: "In zahlreichen Kosmetikartikeln finden sich außerdem komedogene Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Silikone, Paraffin, Vaseline und verschiedene Öle – diese können unter anderem schwarze Mitesser auslösen. Wer also unter Unreinheiten leidet, sollte die Inhaltsstoffe seiner Kosmetika genau überprüfen. Das wichtigste No-Go hebe ich mir zum Schluss auf: Man sollte vermeiden, sich beim Sport zu oft ins Gesicht zu fassen. Dadurch mixt sich Schweiß mit Schmutz und Make-up und Unreinheiten sind vorprogrammiert. Ach ja – diese Dermatologen-Regel gilt übrigens rund um die Uhr."

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(