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Großes Muttermal "Natürlich gibt es viele Leute, die mich anstarren"

Die 24-jährigen Mariana Mendes macht ein Spiegel-Bild von sich, das ihr Muttermal zeigt
Was andere über ihr riesiges Muttermal denken, ist der 24-jährigen Mariana Mendes egal
© melzitahh/Instagram
Die Brasilianerin Mariana Mendes wird wegen ihres Muttermales oft blöd angeguckt. Einige finden es sogar hässlich. Doch ihr ist es egal, was andere denken. Sie geht mit ihrem Merkmal offensiv um – und will damit für andere ein Vorbild sein.

Ein dysplastischer Nävus ist eine pigmentierte Fehlbildung der Haut. Die breite Masse nennt es einfach Muttermal oder Leberfleck. Fast jeder Mensch hat eins. Es macht uns einzigartig, weil wir uns so von anderen Menschen unterscheiden.

Die 24-jährige Brasilianerin Mariana Mendes hat ein ganz besonders großes Muttermal mitten im Gesicht: "Viele Leute sprechen mich darauf an. Einige denken sogar, dass es ein Tattoo oder Make-up ist. Das finde ich nicht so schlimm. Ich erkläre es ihnen dann immer", erzählt Mariana der britischen Online-Seite "Metro".

Von Geburt an hat sie dieses außergewöhnliche schwarze Merkmal im Gesicht. In der Öffentlichkeit damit nicht aufzufallen, ist schier unmöglich. "Natürlich gibt es viele Leute, die mich anstarren", so Mariana.

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Vor allem ihre Mutter hatte Angst, dass Mariana wegen ihres Merkmales von anderen Kindern gemobbt werden könnte. Deswegen beschließt sie als Mariana gerade einmal fünf Jahre alt ist, das Muttermal von einem Arzt behandeln zu lassen. Drei Laser-Chirurgie-Eingriffen muss Mariana sich unterziehen. Wirklich geholfen haben die Eingriffe nicht.

"Ich fühle mich durch mein Muttermal schöner"

Im Nachhinein ist Mariana darüber froh: "Ich fühle mich durch mein Muttermal schöner und anders als andere Leute. Auch wenn es einige Menschen gibt, die mir sagen, dass es 'hässlich' oder 'seltsam' ist. Aber das stört mich nicht. Das ist nur deren Meinung", sagt sie.

Dass die 24-Jährige damit überhaupt kein Problem hat, demonstriert sie auf ihrem Instagram-Account. Dort posiert sie auf Fotos, ohne ihr auffälliges Muttermal auch nur ansatzweise verstecken zu wollen: "Ich will anderen, die ein ähnliches Merkmal haben, zeigen, dass man sich trotzdem wohlfühlen kann", begründet sie den offensiven Umgang mit ihrem Muttermal.

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Vestido e estampa por mim e ? @velozobas

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