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Brasilien: Mann lässt sich das Gesicht seines Bruders mit Down-Syndrom tätowieren – wie dieser reagiert, ist rührend

Das ist echte Geschwisterliebe: Ein Mann aus Brasilien ließ sich das Gesicht seines Bruders, der das Down-Syndrom hat, auf seinen Oberarm tätowieren. Als er es ihm zeigt, ist dieser überglücklich.

Das "kleine Extra". Trisomie 21. . Das dreifache Vorkommen des 21. Chromosoms hat viele Namen. Gerade die Beziehung von Geschwistern mit Down-Syndrom ist etwas Außergewöhnliches. Das zeigt nun ein Video von zwei Brüdern aus Rio de Janeiro, das derzeit das Netz verzaubert.

Der Clip hält den rührenden Moment fest, als Rafa, der ältere der beiden Brüder, seinem jüngeren Bruder Erick, der das Down-Syndrom hat, das neueste Tattoo auf seinem linken Oberarm zeigt. Es ist ein ganz Besonderes – nämlich das Gesicht von Erick, in einem Löwenkopf. Der ist überglücklich, als er das realisiert. Er gibt seinem Bruder sofort einen Kuss und streichelt fasziniert seinen Oberarm.

"Ich habe mein Kind nie aufgegeben"

Soares Sheila, die Mutter der beiden, lud das Video des rührenden Augenblicks auf Facebook hoch. Dort wurde es bislang über 350.000 Mal aufgerufen und über 1600 Mal geteilt. Fast alle Nutzer bewundern die Beziehung der beiden: "Wie kann man von dieser Geschwisterliebe nicht berührt sein", schreibt ein User. "Nur der, der auch hat, weiß, was das für eine besondere Beziehung ist."

Sheila ist jedenfalls stolz auf ihren jüngsten Sohn: "Nur die Wenigstens wissen, was ich alles dafür gegeben habe, damit Erick mit uns ist. Unsere vielen Kämpfen, Schlachten, Niederlagen und Siege, aber ich habe mein Kind nie aufgegeben. Ich habe gewonnen", so die Brasilianerin.

Wird es bald keine Kinder mit Down-Syndrom mehr geben?

Doch solche Videos könnte es in naher Zukunft vielleicht gar nicht mehr geben, wenn der Einsatz der Pränataldiagnostik sich so weiterentwickelt wie in den vergangenen Jahren. In der medizinischen Wissenschaft gilt die Genmutation nämlich als Grund für eine Abtreibung.

Nach Schätzung von Experten lassen neun von zehn deutsche Schwangere bei der Diagnose einen Abbruch vornehmen. Wie "Spiegel Online" berichtet, bringen nur 600 bis 700 Geburten pro Jahr ein Baby mit Down-Syndrom hervor. In Island werden sogar nahezu alle Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben, weil dort fast alle Mütter in der Schwangerschaft Untersuchungen vornehmen lassen. Traurig, wenn man bedenkt, wie intensiv beispielsweise die Beziehung zwischen afa und Erick ist.

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rpw