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Sie hatte alles gezahlt: Braut wird mit fetter Rechnung am Altar stehen gelassen – und fragt das Internet um Rat

Am Hochzeitstag stehen gelassen zu werden, ist eigentlich schon schlimm genug, doch was dieser Braut passiert ist, toppt alles: Ihr Verlobter ließ sie mit der Rechnung sitzen, denn sie hatte alles bezahlt. Nun fragt sie das Netz um Rat.

Braut wird vor dem Altar sitzen gelassen

Was tun, wenn der eigene Mann einen bei der Hochzeit sitzen lässt?

Getty Images

Der Super-GAU für jede Braut und jeden Bräutigam ist es wohl, am Altar stehen gelassen zu werden. Dass eine Hochzeit Wochen vorher abgesagt werden muss, weil sich das Paar getrennt hat, hört man immer mal wieder – aber dass einer der beiden am Tag der Hochzeit einfach nicht auftaucht, ist so ziemlich das Fieseste, was man seiner vermeintlich besseren Hälfte antun kann. 

Einer Braut in den USA ist dieser Albtraum passiert – doch ihr Ex-Verlobter setzte noch einen drauf. "Das sind mein Ex-Verlobter und ich, aber er ließ sich auf unserer Hochzeit am Montag nicht blicken und wir sind nie nach Griechenland geflogen", beginnt der Hilferuf, den sie dem Online-Magazin "The Shade Room" zusammen mit einem Foto aus glücklichen Zeiten geschickt hat. "Ich hatte keine Versicherung für unsere Reise und es kostete mich mehr als 3000 Dollar, nicht eingerechnet die Lieferanten, die ich selbst bezahlt habe. Er hat nichts bezahlt." 

Die Hochzeit wurde auch für die Gäste zur Katastrophe

Doch nicht nur für die Braut war der Tag ein Reinfall, sondern auch für ihre Gäste: "Die Leute kamen von überall hergeflogen und mussten wieder nach Hause fahren, nachdem sie am Veranstaltungsort nicht reingelassen wurden", schreibt sie weiter. "Ich habe dann herausgefunden, dass er die Location nie bezahlt hatte." Angeblich hatte er 500 Dollar angezahlt, doch das war offensichtlich eine Lüge. "Ich war mit meinen Mädels im Hotel, um mich fertig zu machen, als das alles den Bach runter gegangen ist." Das Paar war bis zu diesem Zeitpunkt bereits zehn Jahre zusammen, die "in zehn Minuten dahin waren". 

Zu den Kosten für die Hochzeitsreise, die sie nicht absagen konnte, kamen außerdem 3000 Dollar für das Brautkleid, 2400 Dollar für den DJ, 4000 Dollar für den Fotografen und andere kleine Einkäufe für insgesamt 2000 Dollar. Das sind inklusive Reisekosten über 14.000 Dollar – für nichts. Der Bräutigam habe lediglich 300 Dollar für das Styling der Braut bezahlt. Das war alles. "Wir hatten sogar eine Brautparty", schreibt sie. "Ich lebe jetzt in einer Traumrealität."

Wenig Mitgefühl aus der Instagram-Community

"The Shades Room" postete das Foto mit der Nachricht der Braut auf Instagram. "Helft einer Schwester! Sie sagt, ihr Verlobter sei nicht zur Hochzeit oder den Flitterwochen in Griechenland aufgetaucht", schreibt das Magazin dazu. "Jetzt steckt sie fest mit einer fetten Rechnung. Was soll sie tun?" Die Reaktionen der Community sind gespalten. "Sich eine gute Waffe besorgen und sie in Reichweite haben, wenn sie ihn sieht", schreibt eine Userin. Eine andere: "Ich glaube nicht, dass ich die Story mit Unbeteiligten geteilt hätte." Andere werfen der Braut vor, viel zu naiv gewesen zu sein. Dass der Mann finanziell überhaupt nichts zur Hochzeit beigetragen habe, sei auffällig genug gewesen. Einzelne User schlagen vor, sich bei Talkmasterin Oprah Winfrey zu melden oder eine Crowdfunding-Aktion zu starten. Besonders oft wird ihr geraten, die Reise nach Griechenland auf jeden Fall trotzdem anzutreten.

Wirklich hilfreich scheinen die wenigsten Antworten der Instagram-Gemeinde. Viele sind eher hämisch und voller Schadenfreude über ihre "Dummheit". Es gibt aber auch Kommentare, die von ähnlichen Schicksalsschlägen berichten. "Oh mein Gott, ich bin nicht nicht die Einzige. Mein Ehemann hat unsere Hochzeit fünf Wochen vorher abgesagt", schreibt eine. "Alles lief auf meinen Namen, weil er wegen seiner zweiten Ex-Frau keinen Kredit mehr bekommen hatte." Geschichten wie diese zeigen einmal mehr, dass eine Hochzeit wohl überlegt sein sollte. Vor allem beim Thema Geld sollte man nicht blind vor Liebe werden – egal ob Braut oder Bräutigam.

Hochzeit: Was bringt ein Ehevertrag?
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.