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Hochzeitssaison: Vom Antrag bis zum Brautkleid: Feministisch heiraten in fünf Schritten

Hochzeiten sind eigentlich wunderschön. Dieses Versprechen, was süßer nicht sein könnte: Ich bleibe bei dir. Für immer. Nur warum zelebrieren wir die Liebe nicht so, wie sie sein sollte: gleichberechtigt? Fünf Schritte für mehr Feminismus vor dem Traualtar.

Von NEON-Community-Mitglied Elise Zerrath

Auf einer Hochzeit macht sich die Braut bereit zum Brautstrauß-Werfen

Brautstrauß-Werfen auf der Hochzeit? Lieber nicht! Wieso, verrät unsere Community-Autorin.

Unsplash

Es ist seltsam berührend. Zwei Menschen bekennen sich zueinander. Öffentlich. In einem Land, in dem ein ernstgemeintes "Ich liebe dich" höchstens unter der Bettdecke geflüstert wird. Eine Hochzeit macht die Liebe laut, langfristig, offiziell – und überraschend ungleich. Doch auch wenn er sich hartnäckig hält, der Staub alter Traditionen lässt sich abschütteln.

Schritt 1: Fragen kann doch jeder

Am Anfang ist das Wort. Genauer gesagt: die "Willst-du-Frage". Die über das Immer entscheidet, zumindest das absehbare Immer. Es ist der Moment des männlichen Kniefalls und der weiblichen Freudentränen. Der Mann bestimmt, ob, wann und wie die Frage gestellt wird. Die Frau wartet.

Feministisch heiraten, heißt: Niemand muss auf eine Frage warten, jeder kann das Wort ergreifen. Oder überlegen, ob es die Frage wirklich braucht. Feministisch zu lieben, bedeutet eben auch, nicht heiraten zu müssen. Die Vorstellung fallen zu lassen, dass es so etwas gibt wie den "logischen nächsten Schritt". Schritte in einer Beziehung sollten keiner Logik folgen. Sondern dem Herzen. Und das braucht nicht unbedingt Hochzeitsglocken, um schneller zu schlagen.

Schritt 2: Bunt ist das neue Weiß

Wochenlang vor dem großen Tag wird nach der passenden Garderobe gesucht. Ob der Anzug des Mannes grau, blau oder schwarz ist, weiß vorab niemand. Wenig Zweifel besteht dagegen an der Farbe ihres Outfits.

Brautmodegeschäfte quellen über mit Kleidern in allen Formen und einer Farbe: weiß. Die Farbe der Reinheit, der Unberührtheit, der Jungfräulichkeit. Eine Farbe, die subtil etwas in den Vordergrund stellt, was niemanden zu interessieren hat: die Sexualität der Braut. Die unschuldige Farbe, die für Blumenmädchen vielleicht noch angemessen erscheint – aber für Frauen, die gerade eine wichtige Lebensentscheidung treffen? Die diese Entscheidung ja gerade nicht aufgrund ihrer Unerfahrenheit treffen, sondern vielmehr aufgrund ihrer Reife. Warum präsentieren wir uns in einem solchen Moment als weißes, unbeschriebenes Blatt? Warum zeigen wir uns nicht mit all den Farben des Lebens, mit all den eigenen Erfahrungen, und bringen etwas Wichtiges zum Ausdruck: ich bin weder unerfahren noch unbeschrieben. Wer mich heiratet, entscheidet sich für eine bunte Persönlichkeit, kein unschuldiges Prinzesschen.

Schritt 3: Nachname? Danke, habe ich schon.

Vor der ehelichen Unterschrift, steht die große Frage über den Nachnamen. Bindestrich-Doppelnamen? Klingt seltsam. Also doch: viel zu häufig siegt die Tradition und der Nachname des Mannes. Die Frau wird namentlich "Teil des Mannes". Und verliert nicht nur ihre Unterschrift, sondern auch ein Stück ihrer Identität. Im Zweifel gilt: Ihr habt schon einen Nachnamen, behaltet ihn. Unterschwellig besiegelt eine Hochzeit immer noch die "Zugehörigkeit". Die Frau gehört nun zu ihrem Ehemann.

Ein anderes schräges Bild zielt in eine ähnliche Richtung: Der Brautvater geleitet die Frau zum Zukünftigen. Die Braut wird sinnbildlich von der Obhut des einen Mannes in die Obhut des nächsten Mannes übergeben. Bräute dieser Welt, ihr habt zwei Beine! Ihr könnt seit eurem zweiten Lebensjahr allein laufen – tut es, es ist euer Weg. Erinnert euch, dass ihr bereits vor eurer Hochzeit vollständig seid: mit eigenem Namen, eigener Identität und einem Menschen, der über euren Weg bestimmt: ihr selbst.

Schritt 4: Sträuße sind nicht zum Fliegen da

Es ist der Moment der Hochzeit, an dem viele peinlich berührt sind. Nicht die Kindheitsanekdoten von Tante Erna, nicht gutgemeinte Hochzeitspielchen, nicht das selbstgedichtete Lied vom Fußballverein. Es ist der Moment, an dem alle unverheirateten Frauen auf die Tanzfläche gebeten werden zum Brautstrauß-Fangen. Zur Flucht an die Bar oder auf die Toilette ist es meistens zu spät. Es ist dieses Sinnbild, das so absurd erscheint: Frauen sollen sich darum reißen, die nächste "Glückliche" zu sein. Die das vermeintliche Lebensziel erreicht: geheiratet zu werden. Das Verb steht dabei im Passiv.

Schritt 5: Eure Hochzeit, eure Regeln

Wenn man diese Traditionen nicht mehr pflegt, ist es dann noch eine "richtige" Hochzeit? Fehlt dann nicht etwas? Aber warum sollte eine Hochzeit erst eine richtige sein, wenn sie Ungleichheit besiegelt? Eine Hochzeit ist dann eine Hochzeit, wenn sie die Liebe zweier Menschen zelebriert. Solange die Substanz stimmt, sind alle Traditionen hinfällig. Löst euch von Vorstellungen, wie eine Hochzeit sein soll. Und stellt euch vor, was ihr möglich machen wollt. Trefft Entscheidungen, die ihr für euch wollt. Trefft sie gemeinsam. Trefft sie, wann ihr wollt. Und vergesst nicht: Heiraten kann wunderschön sein, aber es lässt sich auch wunderschön lieben ohne zu heiraten.

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Hochzeit: Was bringt ein Ehevertrag?


Würde diese Theorie Funktionieren ( Die Entstehung eines Universums aus einem schwarzen Loch )?
(Der Anfang der Theorie von mir ist unter dem Text der der nachvollzieungs hilfe mit einem 🙃 gekennzeichnet). Ich bin ein recht analysierendender und über mehrere Richtungen hinterfragender Menschen. Eine Theorie die mir in den sin Kamm aber die ich aus eigenemen Ermessensen erst zu grob und simple Fand aber Recht gut mit gängigenen Theorienen Einhergeht wie die (finde ich zu Erprobt stopende) Urknall Theorie, deren Ausbau wo sie durch ein höher dimensiodimensionales Schwarzes Loch aus ging und auch etwas von der multiversums Theorie. 🙃 Meine (mir imer noch zu vorkommende) Theorie geht davon das Der Urknall eine Explosion im und nicht des raumes ist, das ein extrem massereiches Schwarzes Loch das aufgrund des von mangelndem Nachschub Explodierte und durch diese kinetische Energie wie in der Urknall Theorie den Inhalt freisete. aber die Expansion des universums nicht die Ausbreitung des Raumes ist sondern viel ehr eine Zerstreuung Des Inhaltes in einem Raum stattfindet, vergleichbarear mit anderen Explosionen die Inhalt freizusetzenen. PS. ist zwar recht grob für meine persönlichpersönlichen Verhältnisse- (mache meist komplexere, effizientere und schlusvolgerungs fähigere Theorien und ist mir selber etwas schwammig ist eine meinens erachtens funktionell ergänzung zum Thema Uhrknall ) -und und verändertrt im grunde nur etwas den Blickwinkel gängiger Theorien aber in einen effektivenen und nachvollziehbaren weg. Diese Theorie ist Vorwiegend mit sipelerer hrangehensweise aufgebaut als meine anderen und dementsprechend mir etwas Unwohl sie zu veröffentlichen aber im Grunde eine meiner Meinung legitime logische Ergänzung. Was meint ihr?
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?