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Dos & Don'ts & Gegenmittel: Was gegen Liebeskummer hilft – und was nicht

Liebeskummer ist eine ernste Angelegenheit – und braucht deshalb auch die nötige Behandlung: Wer an gebrochenem Herzen leidet, braucht Ablenkung und Zerstreuung. Wir zeigen euch Wege auf, wie ihr den oder die Ex endlich aus dem Kopf kriegt.

Liebeskummer

Für manche die richtige Medizin gegen Liebeskummer: der Griff zur Gitarre – oder einem anderen Instrument nach Wahl

Die Zeit heilt alle Wunden – wer an Liebeskummer leidet, hält diese verdammte Weisheit für die dümmste aller Zeiten. Und auch wenn wir insgeheim wissen, dass sie sich auch für Menschen mit gebrochenen Herzen früher oder später tatsächlich ziemlich zuverlässig bewahrheitet, ist der Weg bis dahin kein leichter. Genauer gesagt wirkt er so lange endlos, bis wir ihn irgendwann endlich bewältigt haben.

Was also tun in dieser schrecklichen Zeit, in der der Liebeskummer unser Leben zu bestimmen scheint, in der jeder Gang zum Kiosk schon einer Bergbesteigung gleicht, in der wir uns am liebsten verbuddeln möchten und beim besten Willen nicht wissen, wie wir jemals wieder irgendjemanden kennenlernen sollen – weil wir niemals wieder einen Menschen so lieben werden wie den Verflossenen (der aber natürlich trotzdem ein verfluchtes Arschloch ist)?

NEON hilft dir über diese Zeit hinweg – und sagt dir, was hilft, was geht und was gar nicht geht.

Liebeskummer: Dos & Don'ts & Gegenmittel

Dos

Ein bisschen Egoist sein

Wer verletzt wurde, hat die Pflicht, sich gut um sich zu kümmern – und Heilung funktioniert am besten durch Gönnung: Denkt einfach mal zuerst an euch, gönnt euch die neuen Sneakers, nehmt euch Zeit für Sport. Und wer es irgendwann sogar mal wieder in den Club schafft: Knutscht ruhig ein bisschen rum, wenn euch jemand schnuckelig genug dafür erscheint. Kurz gesagt: In der schwierigsten Phase sollte sich einfach mal alles nur um DICH drehen!

Weiter, immer weiter

"Weiter, immer weiter" – so lautete die berühmte Devise, mit der Deutschlands früherer Weltklasse-Torwart Oliver Kahn mit Niederlagen und sonstigen Rückschlägen im Rahmen seiner Karriere umging. Funktioniert auch im Liebeskummer: Nichts erscheint dir schwieriger als der Alltag im Hamsterrad aus Arbeit, schlechtem Wetter und sonstigen Verpflichtungen – und doch liegt in ihm die größte Chance auf Rückkehr in den emotionalen Normalzustand. Es kann nicht schaden, wenn ihr auch scheinbar belanglosen Dingen des Alltags größeren Raum gebt, weil ihr euch so selbst überlisten könnt: Wer sich über die schnöde Gegenwart Gedanken macht, hat keine Zeit, sich in der Vergangenheit zu verlieren.

Den realistischen Blick bewahren

Verklärt bloß nicht die Beziehung, von der ihr euch gerade mehr schlecht als recht erholt! Alles passiert, wie es passieren muss, und nichts passiert ohne Grund – auch diese Trennung nicht, durch die ihr euch jetzt kämpfen müsst. War wirklich alles so rosarot, wie es euch im Rückblick nun vorkommt? Und warum seid ihr dann nicht mehr zusammen? Manchmal hilft es schon, eine Freundin oder einen Freund um eine Einschätzung zu bitten. Denn nichts befördert den Blick nach vorn so gut wie ein realistischer Blick zurück.

Don'ts

Nicht nach den eigenen Fehlern suchen

Lasst euch nicht auf das Blame Game mit dem oder der Ex ein! Nicht selten werden die Vorwürfe nach der Trennung hin und her gespielt, aber erstens ist damit niemandem geholfen, und zweitens solltet ihr euer ohnehin schon durch die Trennung angeknackstes Selbstvertrauen nicht noch tiefer von demjenigen in den Keller ziehen lassen, der für diesen fürchterlichen Zustand ursprünglich verantwortlich ist.

Nicht texten oder anrufen!!!

Ähm, versteht sich von selbst, oder ...?!

Nicht den Glauben an die Liebe verlieren

Natürlich ist es im Moment unvorstellbar, und das soll auch so sein, denn den Wenigsten von uns tut es tatsächlich gut, sich von einer ernsten Beziehung in die nächste zu stürzen. Aber eine neue Liebe wird kommen, das wisst ihr insgeheim doch selbst ganz genau. Die wichtigste Voraussetzung dafür müsst ihr allerdings selbst erfüllen: Ihr müsst daran glauben!

Gegenmittel

Klar, Schokolade ist der Klassiker, erst recht die dunkle, da sie die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin anregt. Was darüber hinaus noch gut geht: Nüsse und Fisch enthalten reichlich Omega-3-Fettsäuren, die nachweislich bei emotionalem Schmerz helfen. Verschiedene Obstsorten sind nicht nur reich an Vitaminen, sondern auch an Kalium – und hellen deshalb die Stimmung auf: zum Beispiel Bananen, Kiwis und Granatäpfel. 

Und gegen die psychische Angeschlagenheit, die anfälliger für Infekte macht, helfen außerdem Ingwer und Chili, die durch ihre Schärfe außerdem die Ausschüttung von Endorphinen befördert.

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