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"Werde dich immer vermissen": Mann bekommt Geburtstagskarte von Ehefrau – zwei Jahre nach ihrem Tod

Im Juli 2016 starb Chris Pointons Ehefrau Kate an Krebs. Zwei Jahre später teilt er das Foto einer ganz besonderen Geburtstagskarte auf Twitter – denn Kate hatte vor ihrem Tod vorgesorgt.

Chris Pointon und Ehefrau Dr. Kate Granger

Chris Ehefrau Kate verstarb 2016 – doch sie hinterließ ihm eine romantische Geste

Diese Geschichte aus England erinnert uns ein bisschen an "P.S. Ich liebe dich" mit Hilary Swank und Gerard Butler – und treibt uns mindestens genau so sehr die Tränen in die Augen.

Im August 2011 bekam Dr. Kate Granger aus West Yorkshire in England die Schock-Diagnose Krebs. Bis zum Jahr 2012 unterzog sie sich einer Chemotherapie, entschied dann aber, diese abzubrechen, um sich ihrer medizinischen Arbeit und ihrer #hellomynameis-Kampagne zu widmen. Diese hatte sie ins Leben gerufen, um Pflegepersonal anzuhalten, sich beim Patienten immer mit Namen vorzustellen.

Am 23. Juli 2016 erlag sie dem Krebs nach einem langen Kampf. Aber nicht, ohne ihrem Mann vorher eine Reihe ganz besonderer Nachrichten hinterlassen zu haben. Am 11. April teilte Kates Ehemann Chris 41, ein Foto der wohl rührendsten Geburtstagskarte auf Twitter. Dazu schrieb er: "Was für ein emotionaler Moment, diese Karte zu öffnen. Von meiner wunderschönen und beeindruckenden Frau Kate. Sie ist immer bei mir und hat mir bis weit in die Zukunft Geburtstagskarten vorgeschrieben. Ich vermisse sie so sehr. Ich hoffe, ich mache dich stolz, mein wundervoller Engel."

In der Karte ist zu lesen: "An meinen liebsten Humpty Dumpty, jetzt bist du in den 40ern, mein Schöner. Hast du schon alle deine Haare verloren? Ich liebe dich und werde das immer tun. So sehr."

Dem britischen "Independent" sagte Chris über die Karte: "Ich wusste, dass ich die Karte bekommen würde, weil sie sie schrieb, bevor sie starb." Jede Karte – und es gibt noch viele mehr – sei mit dem genauen Datum versehen, an dem er sie öffnen solle. "Es ist natürlich sehr emotional, aber ich wollte das teilen, weil es die Menschen zum Nachdenken bringt." Vielleicht könne er damit andere Menschen, die ähnliches durchmachen, inspirieren. "Es ist eine Art und Weise, die Erinnerungen am Leben zu halten."

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jgs
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