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Psychologie: Frauen haben dreimal so viele Sexträume wie noch vor 50 Jahren

Forscher der Uni Freiburg haben 2907 Menschen nach ihren Träumen gefragt, das Ergebnis ist vor allem bei den Frauen schlüpfriger als in Studien zuvor. Aber was bedeuten die feuchten Träume?

Frau liegt im Bett

83,8 Prozent der Befragten gaben an, schon einmal einen Sextraum gehabt zu haben

Unsplash

Girls, wir haben die Jungs fast eingeholt. Frauen zwischen 16 und 30 träumen häufiger von Sex als noch vor 50 Jahren. Jeder fünfte Traum von jungen Frauen hat erotische Elemente. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine neue Studie der Universität Freiburg. 2907 Menschen zwischen 16 und 92 wurden von den Wissenschaftlern zu ihren Träumen befragt. Insgesamt waren 18 Prozent aller Träume der Befragten sexuell. Dies beinhaltet aber nicht nur heiße Erfahrungen mit dem Chef, sondern auch einen Flirt oder einen Kuss. Die Forscher gehen davon aus, das der Anstieg der erotischen Träume von jungen Frauen auf die fortschreitende Gleichberechtigung zurückzuführen ist.

In einer ähnlichen Studie von 1966 gaben noch weniger als vier Prozent der Frauen an, feuchte Träume zu haben. Zu dieser Zeit war Sex vor der Ehe noch verpönt, die Pille kam gerade erst auf den Markt und die sexuelle Revolution stand kurz bevor. Heute, so vermuten die Forscher, können sich junge Frauen besser an Träume mit sexuellen Inhalten erinnern, da sie sich nicht mehr so sehr für sie schämen wie in vorherigen Generationen.

Was bedeuten Sexträume?

Insgesamt haben 83,8 Prozent der Befragten angegeben schon einmal einen Sextraum gehabt zu haben, darüber sprechen tun wir in den meisten Fällen allerdings nicht. Vor allem dann nicht, wenn es sich bei dem Objekt der Begierde im Traum nicht um den Partner handelt. Aber schon der gute alte Freud war sich sicher: Hinter diesen Träumen steckt immer mehr, als nur eine ausgeprägte Libido.

Psychologin Hilda Burke erklärt gegenüber dem Magazin "Cosmopolitan", dass nicht jeder Sextraum angenehm ist. Zum Beispiel wenn wir von Sex mit unserem Vorgesetzten träumen. Laut der Psychologin muss dies nicht unbedingt bedeuten, dass wir unterbewusst mit unserem Chef intim werden wollen. Es könne auch bedeuten, dass wir beruflich bereit für etwas Neues, wie zum Beispiel eine Beförderung, sind.

Sex mit einem Promi

Die symbolischsten Sexträume seien laut Burke aber Sex mit einem Prominenten: "Wir projizieren bestimmte Charaktereigenschaften in Prominente", sagt sie in dem Interview. Wir stellen uns vor, die Person z. B. auf Instagram zu kennen und schreiben ihr Eigenschaften wie freundlich, eingebildet oder erfolgreich zu. Für Burke sei dies ein Zeichen dafür, dass wir uns diese Eigenschaften an uns selbst wünschen. Wenn wir in unseren Träumen mit anderen als unseren Partnern Sex haben, bedeutet das übrigens nicht gleich, dass wir in der Beziehung nicht zufrieden oder sogar unglücklich sind. Auch hier ist es laut Burke wichtig, sich anzuschauen, was diese Person für uns repräsentiert und was wir mit dieser Person verbinden, dann könnten wir besser verstehen, warum wir mit ihnen in unseren Träumen schlafen. Diese Träume könnten aber auch wirklich einfach nur bedeuten, dass wir uns Sex mit der Person wünschen, so die Psychologin.

Was auch immer den heißen Stunden im Schlaf zu Grunde liegt, eins steht fest: Meistens wollen wir nicht so schnell wieder aufwachen.

Quellen: "Psychology and Sexuality", "Cosmopolitan"

ivy
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(