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Alles neu: Frühjahrsputz für dein Leben: So bereitest du dich auf den schönen Teil des Jahres vor

Plötzlich spüren wir ganz neue Energie – nur, weil sich die Sonne gelegentlich mal blicken lässt und wir nicht mehr im Dunkeln von der Arbeit oder der Uni nach Hause gehen müssen. Es ist Frühling! Aber was machen wir mit dem ganzen Elan?

Ein Mädchen liegt in einer Blumenwiese

Wenn draußen die Sonne scheint und erste Blümchen blühen, packt uns ganz neuer Elan

Unsplash

Spürst du sie auch, diese seltsame Euphorie, sobald die Temperaturen am zweistelligen Bereich kratzen und zarte Sonnenstrahlen sich durch das Grau da oben kämpfen? Es wird Frühling, meine Herrschaften, und wir merken das nicht nur am Wetter, sondern auch an unserer Laune. Da ist plötzlich ein ungekannter Elan, und wir wollen spontan unser ganzes Leben umkrempeln. Warum eigentlich nicht? Hier kommen ein paar Tipps, was man mit der plötzlichen Frühjahrspower so anstellen könnte.

1. Bestandsaufnahme

Ist vielleicht nicht superspaßig, aber schnapp dir doch mal ein Notizbuch und setz dich in Ruhe hin, um zu überlegen, was bei dir im Winter gut gelaufen ist und was du gerne verändern möchtest. Für alles Gute: Lächel, sei zufrieden mit dir und klopf dir mal selbst auf die Schulter. Was dir nicht gefällt – jetzt wäre doch ein guter Zeitpunkt, ein paar Veränderungen anzugehen! Willst du öfter oder seltener abends weggehen? Mehr Sport machen? Häufiger einfach mal nichts tun? Schreib dir auf, weshalb du es bisher anders gemacht hast. Du wirst ja Gründe gehabt haben. Und dann überleg dir konkrete Schritte, um es in Zukunft zu ändern.

Was hilfreich sein könnte: Stell dir ganz praktisch vor, wie ein Tag bei dir aussähe, wenn du dein Wunschleben leben würdest. Wann stehst du auf, was tust du, wie ernährst du dich? Und dann versuche, es im Alltag genau so umzusetzen – soweit es deine Möglichkeiten erlauben. Oder: Wenn du nicht für dich selbst, sondern für eine gute Freundin oder einen guten Freund planen würdest – was für einen Lifestyle würdest du empfehlen? Dann beherzige deine eigenen Tipps. Oft denkt man nämlich für andere liebevoller als für sich selbst. Schade eigentlich!

2. Garderobe

Yeeees – lieber Wintermantel, es ist Zeit zu gehen! Nimm dir ein Wochenende Zeit und schmeiß, ganz im Konmari-Spirit, mal all deine Kleidung in einem großen Haufen aufs Bett. Dann heißt es Aussortieren. Was kann weg? Was kommt bis zum nächsten Winter in den Keller oder auf den Dachboden? Und was kannst du jetzt, bei langsam steigenden Temperaturen, endlich wieder anziehen? Es ist ein Supergefühl, wenn der Kleiderschrank frisch und aufgeräumt aussieht und du dich in alte Kleider, die du halb vergessen hattest, wieder neu verlieben kannst. Und auch, wenn Schwarz natürlich die beste Farbe der Welt ist: Versuch doch mal, dass der Großteil deiner Garderobe jetzt hell und bunt daherkommt. Das hebt auf jeden Fall die Laune!

3. Frische Luft

Nach dem dunklen Winter dürfte dein Vitamin-D-Wert arg in den Kniekehlen hängen. Das macht müde und miese Laune. Wenn du ganz sicher gehen willst: Lass beim Arzt mal einen Check machen und dir eventuell potente Nahrungsergänzungmittel verschreiben. Auf gut Glück sollte man das eher nicht tun, da der Körper ein Zuviel an Vitamin D nicht selbst wieder ausscheiden kann. Alternativ könntest du versuchen, jetzt eine Weile regelmäßig fetten Seefisch zu essen – aber ja, das ist nicht für jeden machbar oder erstrebenswert (hallo, Vegetarier). Deshalb gilt jetzt vor allem eins: Raus! An! Die! Luft!

Und damit ist nicht nur gemeint, sich am Wochenende in den Park zu fläzen, obwohl das natürlich auch eine feine Sache ist. Wenn du nicht allzu weit weg von deiner Uni oder Arbeitsstelle wohnst: Nimm dir doch mal die Zeit und gehe zu Fuß dorthin. Das bringt dir nicht nur einen Sonnenbonus ein, der die Vitamin-D-Produktion anregt, sondern vermittelt dir auch ein ganz neues Bewusstsein für deine Umwelt. Du siehst die Blümchen sprießen, die Bäume grün werden, hörst die Vögel singen – Kinders, ist das schön! Außerdem sollen wir ja alle eigentlich 10.000 Schritte am Tag gehen, nicht?

4. Frischer Duft

Das schwere Winterparfum hat ausgedient, jetzt muss was Frisches her! Es ist erstaunlich, wie sehr unsere Nase unseren Alltag beeinflusst. Mit einem neuen Duft wirst du dich direkt wie ein neuer Mensch fühlen. Und das gilt nicht nur für Parfums – greif doch beim nächsten Einkaufen mal zu frischen, zitronigen Sorten bei Duschgel oder Badeschaum oder probier ein neues Shampoo aus.

Auch deine Umgebung kannst du zum Duften bringen: Fülle 150 ml Sonnenblumenöl (das riecht neutral) in eine kleine Glasflasche mit möglichst engem Hals und tröpfele großzügig ein ätherisches Öl deiner Wahl hinein. Lemongras oder Orange sind beispielsweise schöne Sorten. Da hinein stellst du ein paar Bambusstäbchen, die das Öl aufsaugen und das Aroma im Raum verteilen. Diese Stäbchen bekommst du in großen Paketen für kleines Geld etwa bei Ebay.

5. Interior

Hier nehmen wir "Frühjahrsputz" mal ganz wörtlich. Der Staub der dunklen Jahreszeit muss weg – endlich auch mal aus den hintersten Regalecken, die wir beim Putzen bisher immer großzügig übersehen haben. Und das Licht muss rein, weshalb ein herzhafter Fensterputz angesagt ist. Deine Vorhänge könnten mal eine Wäsche gebrauchen, Spiegel erfüllen ihren Zweck nach einem kräftigen Abwischen auch wieder besser. Wenn du eine Minute hast, geh' doch jetzt nochmal zu Punkt eins zurück und stell dir die Frage: Wie will ich eigentlich leben? Brauche ich diesen ganzen Krempel noch, ist das überhaupt noch mein Stil? Und dann schmeiß alles raus, was dich nicht mehr glücklich macht. Auch wenn wir vor Leere oft zurückschrecken – Leere kann ungeheuer inspirierend sein. Weil wir sie mit etwas Neuem füllen wollen. Wenn immer alles vollgerümpelt ist, hat unser Geist dazu ja keine Gelegenheit.

Außerdem heißt Frühling eines: Wir wollen Blumen. Wir BRAUCHEN Blumen! Schon ein Strauß Tulpen vom Discounter kann in einer hübschen Vase mächtig was hermachen und echte Frühlingsvibes verbreiten. Schöne Sträuße vom Floristen machen sich natürlich noch besser, gehen aber auch gut ins Geld. Alternativ kannst du dir hübsch bepflanzte Töpfe mit lebendigen Pflanzen besorgen. Ist vielleicht sowieso schöner. Und wenn du in der Nähe wilde Blumenwiesen oder ähnliches hast: Mach doch mal einen ausgiebigen Spaziergang und komm mit einem großen Strauß Wildblumen wieder nach Hause.

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wt
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