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Ansparen statt ausgeben: Warum dich der Coffee-to-go dein Vermögen kostet - und wie du das verhindern kannst

Ein Kaffee unterwegs hier, ein Brötchen dort, die App im Monatsabo: Unsere Gewohnheiten können ganz schön viel Geld kosten. Mit diesen einfachen Tricks kannst du dein Geld sparen.

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Sparen ist kein Hexenwerk – jeder kann bei den alltäglichen Gewohnheiten anfangen (Symbolbild)

Getty Images

Es ist Dienstagmorgen – und ich bin müde. Gleich erst einmal einen Kaffee trinken. Schließlich war ich heute Morgen mal wieder spät dran, der Kaffee auf der Arbeit ist besser als mein Gebräu aus der Frenchpress und kostet weniger als unterwegs. Aber er kostet eben doch um die zwei Euro. Ich habe mir eigentlich vorgenommen, nicht mehr als einmal in der Woche diesen Coffee-to-Go zu kaufen. Doch gerade in stressigen und müden Wochen ist man mit dem Gönnen dann doch schnell dabei. Für viele meiner Freunde und Kollegen ist der tägliche Kaffee auch ein Kauf-Ritual.

Zwei Euro am Tag sind eigentlich nicht so viel, oder? Rechnet man mal durch, kommt bei dieser täglichen Gewohnheit aber ein ganz schöner Kostenfaktor zusammen: zwei Euro an fünf Tagen die Woche – das sind zehn Euro in der Woche und 40 Euro im Monat. Würde ich für 40 Euro ein Kaffee-Abo abschließen, dass mir jemand anbietet? Wohl eher nicht. Was würde also passieren, wenn ich das Geld anders einsetze und zum Beispiel investiere?

Auf dem Konto statt im Magen

Darüber haben sich schlaue Mensch zum Glück schon Gedanken gemacht, wie zum Beispiel der US-Finanzblogger "Mr. Money Mustache". Seine Idee: Die 752-Regel. Multipliziert man seine wöchentlich wiederkehrenden Ausgaben (für den Kaffee, das Frühstück unterwegs oder die Schachtel Zigaretten) mit der Zahl 752, erfährt man, wie viel Geld man nach zehn Jahren gespart hätte, wenn das Geld nicht in den Magen, sondern in einer Form der Geldanlage gelandet wäre.

In meinem Fall wären das sagenhafte 7520 Euro (10 Euro die Woche mal 752) – ganz schön viel Geld für Kaffee, den man sich doch zu Hause machen kann. Für monatliche statt wöchentliche Ausgaben, wie die ungenutzte Mitgliedschaft im Fitnessstudio oder den Handyvertrag, lässt sich die Rechnung auch aufmachen. Hier kommt die 173-Regel zum Tragen: 40 Euro im Monat fürs Fitti mal 173 macht 6920 Euro, die man in zehn Jahren sparen könnte.

So funktioniert’s

Die 752-Regel und die 173-Regel sind keine exakte mathematische Formeln, mit denen du jetzt alle deine Ausgaben kalkulieren sollst. Der Finanzblogger "Mr. Money Mustache" hat bei seiner Rechnung angenommen, dass du das gesparte Geld in Aktien investierst, die jährlich eine Rendite von sieben Prozent erwirtschaften – der Durchschnitt des amerikanischen Aktienmarktes in den letzten 100 Jahren. Nach zehn Jahren beträgt der Wert deines Aktien-Portfolios dann genau das 752-fache deiner wöchentlichen Ausgaben. Natürlich liegt weder deine Rendite konstant bei sieben Prozent, noch legen die meisten wöchentliche Geld in Aktien an – die Regel ist also eher eine Faustformel, eine Schätzung zur Orientierung, die zeigt, was dich deine Gewohnheiten kosten (können).

Nie wieder Fitti oder was?

Ab jetzt also nie wieder Kaffee und auch kein Fitness mehr? Nein, darum geht es hier gar nicht. Am Ende entscheidest du selbst, was dir wichtig ist und wofür du Geld ausgeben möchtest. Doch viele tägliche Ausgaben tätigen wir vor allem, weil wir nicht mehr darauf achten. Und wenn es dir wichtig ist oder du einfach Geld sparen musst, hast du hier die Möglichkeit dazu. Neben dem Kaffee gibt es ganz alltägliche Beispiele:

Coffee-to-Go
Ausgaben: Zwei Euro pro Kaffee, 10 Euro die Woche
Nach 10 Jahren: 7520 Euro

(Franz-)Brötchen beim Bäcker
Ausgaben: 2,50 Euro pro Stück, 12,50 Euro die Woche
Nach 10 Jahren: 9400 Euro

Handyvertrag mit Flat
Ausgaben: 25 Euro im Monat
Nach 10 Jahren: 4325 Euro

Auswärts Essen unter der Woche
Ausgaben: 30 Euro die Woche
Nach 10 Jahren: 22.560 Euro

Rechnet man diese Ausgaben zusammen, ergibt sich ein Wert von 43.850 Euro – deine Gewohnheiten hätten dich also in 10 Jahren fast 44.000 Euro gekostet. Wenn du hier wirklich etwas sparen willst, bieten alle Beispiele günstige Alternativen.

Coffee-to-Go – Kauf dir für 10 bis 20 Euro einen Thermobecher und nimm deinen Kaffee von zu Hause mit.

Brötchen – schmiere dir zu Hause ein Brot und nimm es mit zur Arbeit. Frühstück kann man auch am Abend vorher schon vorbereiten, das spart morgens Zeit.

Handyvertrag – brauchst du wirklich die Super-Duper-Allnet-Mega-Flat? Check deinen Verbrauch an Datenvolumen und passe deinen Vertrag an.

Auswärts Essen – triff dich erst auf einen Drink mit deinen Freunden und iss vorher zu Hause.

Die 752- beziehungsweise die 173-Regel zeigt dir, wie viel Geld du langfristig mit deinen Gewohnheiten ausgibst und wie viel du sparen könntest. Mit einer regelmäßigen Analyse deiner Ausgaben kannst du also effektiv Geld sparen und sogar reich werden, wenn du das Geld sinnvoll anlegst.

lau
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(