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Abschlussarbeit: Mann wird zu drei Jobinterviews eingeladen – weil Kim Kardashian ihn retweetet hat

Wie sieht denn nun eine gute Bewerbung aus? Anscheinend sollte Kim Kardashian darin vorkommen. Ein User teilt auf Twitter seinen ungewöhnlichen "Lifehack", durch den er innerhalb einer Woche drei Einladungen zu Jobinterviews bekommen hat.

Kim Kardashian als Karriere-Sprungbrett

Kim Kardashian als Karriere-Sprungbrett? Ein Twitter-User hat das geschafft.

AFP

Für einen guten Job muss man heutzutage gefühlt unerreichbare Fähigkeiten mitbringen: Am besten zehn Jahre Berufserfahrung, aber nicht älter als 22 sein, mindestens fünf Sprachen fließend sprechen können – oder die Bewerbung mit einem Tropfen Einhornblut versehen. Kein Wunder, dass die Aspiranten immer kreativer werden müssen, wenn sie leider kein Fabelwesen im Garten beherbergen.

Der 24-jährige Autor Chris Sumlin teilt auf Twitter seinen neusten "Lifehack": die Erwähnung eines Promis in der Bewerbung. 2017 schrieb er seine Abschlussarbeit über Kim Kardashian und ihr Videospiel. Der Arbeitstitel: "Der Realitystar wird zum Digital-Mogul". Ein Foto davon postete er auf Twitter und verlinkte seine Protagonistin – von der er prompt retweetet wurde. "Wow, das ist so cool", schrieb sie. Chris, ein Riesenfan des Realitystars, konnte sein Glück kaum fassen.

Bewerbung inklusive Kim Kardashian

Als er sich nun, in der Gegenwart, als Autor fürs Fernsehen bewirbt, erwähnt er dieses Vorkommnis im Lebenslauf unter seinen "Leistungen": "Retweetet von Kim Kardashian West für beeindruckende Leistung in der Uni". Und das scheint zu funktionieren. Der Twitter-Community erzählt er, dass er in weniger als einer Woche zu drei Bewerbungsgesprächen eingeladen wurde. "Der Einfluss dieser Frau gibt mir Aufwind", glaubt er.

Doch damit nicht genug. Dieser Tweet wird ebenfalls von Kim Kardashian beantwortet: "Viel Glück! Ich hoffe, du bekommst die Jobs!" Chris wittert seine Chance und korrigiert seinen Lebenslauf: "Von Kim Kardashian West auf Twitter für die Jobsuche viel Glück gewünscht und dafür 17.000 Reaktionen zu dem Tweet bekommen". Auf Twitter schreibt er der Community dazu: "Jetzt werde ich definitiv angestellt."

Wie wird man Fernsehproduzent?

Ob nun wirklich Kim Kardashian für die Einladungen verantwortlich ist, oder ob nicht seine eigentlichen Leistungen die Firmen überzeugt haben, ist schwer zu sagen. Das sehen auch einige der anderen Twitter-User so. "Ich glaube schon, dass es an meinem guten Lebenslauf liegt, aber ich weiß durch meine Arbeit in der Akquise von Talenten, dass Recruiter nicht viel Zeit haben, sich Lebensläufe anzusehen", sagt Chris im Interview mit Yahoo. "Das Wort 'Kardashian' in meinem Lebenslauf weckt Interesse."

Er würde gerne als Fernsehproduzent für eine Comedy-Show arbeiten, sagt er Yahoo. "Ich habe bereits das Budget, die Logistik, das Skript, all diese Komponenten, weil ich Fernsehwissenschaftler bin – das habe ich studiert." Als er seine Professoren gefragt hatte, wie er seinen Traum verwirklichen kann, wurde ihm geraten, sich einen Agenten zu suchen. Aber wie soll man an einen rankommen? "Alle sagten, ich müsste nur etwas Cooles machen." "Mission Accomplished", würden wir sagen. 

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