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Twitter-User verzweifelt: Stell dir vor, du musst in vier Stunden einen Aufsatz abgeben - und das M ist kaputt

Hausarbeiten für die Uni zu schreiben, ist schon stressig genug. Wenn dann auch noch die Computer-Tastatur streikt, kommt es schnell zum Nervenzusammenbruch. Ein Student wandte sich in seiner Not an die Twitter-Community.

Ein Mann schaut resigniert auf seinen Laptop-Bildschirm

So in etwa stellen wir uns die Situation von Twitter-User Colin Chambers vor

Getty Images

Stell dir vor, du musst in vier Stunden eine Arbeit für die Uni abgeben. Das ist schon stressig genug. Aber jetzt stell dir vor, dass auf deiner -Tastatur die Taste mit dem M nicht mehr funktioniert. Nicht so ein unbedeutender Buchstabe wie X oder Q. Nein, ausgerechnet das M! Was machst du?

Hilfe von der Twitter-Community

Der US-amerikanische Student Colin Chambers weiß sich jedenfalls nicht anders zu helfen, als sich an die -Community zu wenden:

"Ich muss in vier Stunden eine Forschungsarbeit abgeben und der Buchstabe M auf meiner Tastatur ist kaputt", schreibt er. Mittlerweile wurde der Tweet über 133.000 Mal retweetet und  über 600.000 Menschen haben "Gefällt mir" geklickt. In der Einleitung seiner Arbeit, die er für die Community abfotografiert hat, beschreibt er sein Problem und entschuldigt sich für die fehlenden Buchstaben. 

Eine ganze Arbeit ohne M schreiben? Das ist doch nicht die Lösung! Colin wendet sich in seiner Not an den Apple-Support. Der scheint allerdings keine große Hilfe für ihn zu sein. Colin solle doch bitte den Buchstaben, der nicht funktioniert, in das Chat-Fenster kopieren:

Der Student antwortet kreativ, formt mit Spiegelstrichen ein M, beschreibt es als "W auf dem Kopf". Zu Recht fragen einige User, warum Colin nicht einfach ein M aus dem Internet kopiert. Jemand solle ihm ein M per Mail schicken, bittet er. Daraufhin bekommt er von einem User gratis Buchstaben zum Verbrauch direkt über den Nachrichtendienst:

"Benutz diese, bis sie aufgebraucht sind. Ich kann dir noch mehr schicken", scherzt er.

Alles nur ein Fake?

Einige Mitglieder der Twitter-Community befürchten dagegen, dass Colins Geschichte ein Fake ist, denn in dem getwitterten Foto entdecken sie ein M in "May", dem Datum seiner Arbeit:

"Er hat das Datum vor seinem Namen geschrieben?", rätselt ein User. "Erkläre dieses M!" Der Student weist die Vorwürfe zurück: "An euch alle da draußen, die einen Master in Kriminalermittlung haben und erfahrene Detektive sind: Glückwunsch, ihr habt das M in Mai entdeckt. Microsoft Word fügt das Datum automatisch zu." 

Skepsis bleibt trotzdem. Wieso hat er sich nicht einen anderen Computer geliehen oder einfach ein gottverdammtes M bei Google kopiert? Und wer hat Zeit zu twittern, wenn er in vier Stunden eine Deadline hat?!

Einen Gag zum Schluss kann sich Colin nicht verkneifen: "Jetzt, wo ich euch alle hier habe, wo ich euch haben wollte: Kann mir jemand mit meinen Statistik-Hausaufgaben helfen?"

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