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Netzkultur: Warum ich eure Mode-Blogs nicht mehr lesen möchte

Früher waren Modebloggerinnen virtuelle Freundinnen, Mädchen mit Persönlichkeit und eigenem Geschmack. Inzwischen sind sie glattgebügelte Verkäuferinnen – warum sollten sie mich noch interessieren?

Die Modebloggerin Caro Daur in einem teuren Designer-Kleid

Die Zeiten, in denen deutsche Modebloggerinnen wie Caro Daur auf dem Flohmarkt shoppten, sind lange vorbei

Blogs lesen, das war für mich immer ein guilty pleasure. Modeblogs, Mädchenblogs. Eigentlich war man ja zu cool für sowas, aber trotzdem war es toll, gemütlich im Netz rumzugucken, was denn diese oder jene Bloggerin gerade machte. Was sie anzog – und was sie bewegte.

Im Gegensatz zu Instagram waren Blogs nämlich mal mehr als nur hübsche Fotos. Dort gab es auch Texte, in denen die Mädels (oder Jungs) ihre Gedanken oder Erlebnisse mitteilten. Man konnte nicken und sich durchs weite Internetz miteinander verbunden fühlen, oder den Kopf schütteln und sich wundern. Beides gut.

Früher standen Modeblogs für Anarchie

Wir sprechen hier von der Zeit zwischen 2009 und 2012, etwa. Als Blogs noch als die coole Alternative zu den regulären Medien gefeiert wurden, als sie anarchische Gegenentwürfe zu den Looks der Magazine lieferten. Kreativ, bezahlbar, alltagstauglich. Persönlich.

Da war es auch egal, ob jemand sein Outfit im unaufgeräumten "Kinderzimmer" vor dem Spiegel fotografierte – inspirierend konnte das trotzdem sein. Mit Teilen vom Flohmarkt oder von H&M. Da, wo man eben mit 19, 20 Jahren seine Klamotten herbekommt. Bloggen war damals alles, aber kein Beruf. Ein aufwendiges Hobby. Eine Leidenschaft. Man konnte darauf bauen, dass der Blogbetreiber zeigte, was er gut fand. Nicht das, wofür ihm jemand Geld gab, um es gut zu finden.

Gezeigt wird nur noch, wofür auch bezahlt wird

Kürzlich wurde viel über die korrekte Kennzeichnung von "gesponsorten Posts" und Werbung auf Blogs und in Social Media gesprochen. Das ist natürlich wichtig, aber es ist nicht das Hauptproblem. Fast alle langjährigen Bloggerinnen betreiben ihre Blogs inzwischen hauptberuflich – oder gar nicht mehr. Letzteres ist in vielen Fällen schade: Den Blog der beiden Mädels von den "Fucking Fucks" etwa mochte ich sehr, oder den englischen Blog "Our Youth". Aber ich verstehe, dass bei einem so zeitraubenden Hobby das Leben dazwischen kommen kann – Studium, Beruf, Familie, whatever.

Und Ersteres ist ebenfalls schade. Denn das hauptberufliche Bloggen, sei Sponsoring auch noch so korrekt gekennzeichnet, zerstört die Grundidee des Bloggens. Plötzlich tauchen da Produkte auf, von denen man sich sicher ist, dass sie nie einem echten persönlichen Bedürfnis der Bloggerin entsprungen sein können. Und die Mode ist plötzlich akut markenorientiert und viele Stücke selbst für normalverdienende junge Menschen unbezahlbar.

Auch die Persönlichkeit der Bloggerinnen scheint zwischen den perfekten Bildern immer weniger hindurch. Sei es, weil wir seit 2009 wohl alle vorsichtiger mit dem Internet geworden sind. Sei es, weil Schwäche, Fehler und Probleme heutzutage irgendwie härter bewertet werden, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Niemand mag sich mehr eine Blöße geben und ehrlich seine un-schokoladige Seite zeigen.

Schwächen, Ecken und Kanten gibt's im Netz nicht mehr

Ich verstehe jeden, mit seinem Blog Geld verdienen zu wollen. Aber, gar nicht so anders als bei "traditionellen" Online-Medien, ist es verdammt knifflig, das so hinzubekommen, dass man trotzdem unabhängig bleibt. Vielleicht ist es sogar schlicht unmöglich, aus dem Bloggen einen Beruf zu machen und dabei den ursprünglichen Idealen treu zu bleiben.

Dazu kommt die Entwicklung von Youtube, wo inzwischen vieles stattfindet, was früher auf Blogs passierte. Außerdem ist da die zunehmende "Faulheit" der Internetnutzer, die sich damit zufrieden geben, hübsche Bilder auf Facebook und Instagram anzuschauen, aber den Schritt auf die Website der Blogger nicht mehr schaffen. Vielleicht ist es aber auch so, dass sich dieser Schritt einfach kaum mehr lohnt.

Aus den virtuellen Freundinnen, die wir mal hatten und auf deren Tipps wir viel gegeben haben, deren Lebensläufe wir gespannt mitverfolgt haben, sind Verkäuferinnen geworden, die uns Sachen andrehen wollen, an denen weder sie selbst noch wir Interesse haben. Die uns eine glamouröse Fassade zeigen, ohne uns an der Realität dahinter teilhaben zu lassen.

Das ist schade. Aber vielleicht ist das eine Entwicklung, die sich nicht verhindern ließ. Und die wohl früher oder später auch das Ende der großen Modeblogs bedeuten wird.

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Themen in diesem Artikel
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.