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Nachhaltig Einkaufen: Papier ist das neue Plastik: Warum Real die Tüten für Obst und Gemüse abschaffen will

Bis 2020 will die Supermarktkette Real 70 Millionen Plastikbeutel für Obst und Gemüse einsparen; alternativ soll es Papiertüten geben. Doch kein Plastik bedeutet nicht unbedingt mehr Nachhaltigkeit.

Real Plastiktüten Nachhaltigkeit

Real will ab 2020 nur noch Papier- statt Plastiktüten in seinen Filialen anbieten – doch das ist nicht unbedingt besser für die Umwelt

Getty Images

Sie sind ein Klassiker in der Obst- und Gemüseabteilung – die kleinen, dünnen Plastikbeutel, in denen sich loses Einkaufsgut mitnehmen lässt. Durchschnittlich ist so eine Tüte nur 25 Minuten im Gebrauch – je nach Kunststoffsorte dauert es aber zwischen 100 bis 500 Jahre, bis sich eine Plastiktüte zersetzt hat.

Gutes Gewissen für den Kunden

Daher hat die Supermarktkette Real nun beschlossen, die dünnen Beutel bis 2020 komplett abzuschaffen. Damit will das Unternehmen rund 70 Millionen Plastikbeutel einsparen. "Nachhaltigkeit spielt für unsere Kunden im Lebensmitteleinzelhandel eine immer größere Rolle", begründete Real-Chef Patrick Müller-Sarmiento den Schritt der zum Metro-Konzern gehörenden Handelskette. "Die Menschen wollen heute nicht mehr nur Gutes essen, sie wollen das auch mit gutem Gewissen tun." 

Real will durch den Schritt mehr als 140 Tonnen Kunststoffe einsparen. Gemessen am Gesamtverbrauch wäre die Einsparung von 70 Millionen Plastikbeuteln allerdings eher gering. Denn jährlich werden davon bundesweit nach Angaben des Bundesumweltamtes mehr als drei Milliarden verbraucht. Ersetzt werden sollen die dünnen Plastikbeutel - im Fachjargon Hemdchen- oder Knotenbeutel genannt - bei Real durch kostenlose Tüten aus recyceltem Papier, wie man sie vor allem vom Wochenmarkt kennt. Außerdem will das Unternehmen waschbare Mehrwegnetze anbieten, die der Kunde allerdings kaufen muss.

Kein Plastik ist nicht unbedingt nachhaltig

Der Schritt von Real ist allerdings nicht unumstritten. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) etwa sieht den Schritt von Real durchaus mit gemischten Gefühlen. Der BUND-Experte für technischen Umweltschutz, Rolf Buschmann, betonte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, zwar seien Papierbeutel, wenn sie in die Umwelt gelangten, deutlich leichter abbaubar als Plastikbeutel. Doch insgesamt sei ihre Ökobilanz, wenn sie nur einmal benutzt würden, schlechter als die der Papiertüten. Für die Herstellung der Papiertüten werde mehr Energie und mehr Wasser verbraucht als für die Produkte aus Plastik.

Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe verbraucht die Herstellung von Papiertüten neben viel Energie auch Rohstoffe und Chemikalien. Da Papiertüten in der Regel schwerer sind als Plastiktüten, um die selbe Reißfestigkeit zu haben, erhöht sich in der Herstellung der Materialeinsatz – und damit letztlich auch die Emission. Recyclingpapier und das Recycling nach dem Benutzen der Tüten machen die Umweltbilanz besser; interessant ist das aber nur, wenn die Tüte drei bis vier Mal wiederverwendet wird.

Bioplastik keine Alternative

Auch Tüten aus Bio-Plastik sind nicht unbedingt die Alternative der Wahl, denn die werden oftmals nach veralteten Standards hergestellt: Während die Tüten drei Monate bis zur Kompostierung brauchen dürfen, machen moderne Anlagen in drei bis vier Wochen aus Bioabfällen Humus. Dabei kann das Bioplastik oftmals nicht mithalten – damit keine Plastikfetzen bei der Kompostierung übrig bleiben, werden die Tüten vorher aussortiert und kommen in die Müllverbrennung. Zudem werden die Tüten aus Maisstärke gewonnen. Was zunächst nachhaltig klingt, ist für Thomas Fischer von der DUH aber der schlimmste Übeltäter unter den Tüten: Der Mais für die Herstellung komme meist aus den USA und werde mit vielen Pestiziden gezüchtet. "Wenn die Tüten dann nach Europa verschifft werden, sind sie schon nicht mehr umweltfreundlich", sagt er.

Edeka und Co. testen Mehrwegbeutel

Andere große deutsche Händler schrecken daher bislang davor zurück, die Plastiktüten ganz zu verbannen. "Plastik einfach durch Papier zu ersetzen, ist nicht unbedingt die ökologisch sinnvollste Lösung. Denn auch der Einsatz von Papier erfordert Ressourcen", betonte ein Edeka-Sprecher. Deutschlands größter Lebensmittelhändler bietet den Kunden deshalb Mehrwegnetze als Alternative zum Knotenbeutel an und versucht sie zu sensibilisieren, häufiger einmal ganz auf einen Beutel zu verzichten. "Wir haben innerhalb der letzten drei Jahren bereits rund 95 Millionen Plastikbeutel eingespart", bilanzierte der Edeka-Sprecher.

Auch Rewe versucht die Kunden vom Vorteil wiederverwendbarer Mehrweg-Frischenetze zu überzeugen und bietet sie ab Ende April auch in seiner Discountkette Penny an. Aldi Süd testet in eine Reihe von Filialen Papiertüten und waschbare Mehrwegnetze als Alternative zu den Knotenbeuteln. Die Besonderheit: Der Discounter verkauft die Mehrwegnetze nicht nur, er untersucht auch, ob es Sinn macht, sie nur für den Weg von der Obstabteilung bis zur Kasse einzusetzen. Auch Aldi Nord betonte auf Anfrage: "Wir sind uns dessen bewusst, dass der Knotenbeutel langfristig durch nachhaltigere Alternativen ergänzt werden sollte." Und eine Lidl-Sprecherin erklärte, der Billiganbieter arbeite "an Alternativen zu den dünnwandigen Knotenbeuteln."

Der BUND-Experte Buschmann plädierte unterdessen dafür, möglichst ganz auf die zusätzliche Verpackung zu verzichten. "Die Sinnfrage bei den Plastikbeuteln und Papiertüten muss grundsätzlich gestellt werden", verlangte er.

lau / DPA
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.