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Künstliche Intelligenz: Neue Features: So will Instagram Cyber-Mobbing verhindern

Um Mobbing zu verhindern und mehr Freundlichkeit im Netz zu verbreiten, setzt Instagram nun maschinelles Lernen bei Bildern und Videos ein. Zusätzlich gibt es neue Filter.

US-Tänzerin und Schauspielerin Maddie Ziegler präsentiert den neuen "Freundlichkeits-"Filter.

US-Tänzerin und Schauspielerin Maddie Ziegler präsentiert den neuen "Freundlichkeits-"Filter.

Auf Instagram sieht man vor allem eins: schöne Bilder. Doch hinter den Abbildungen oder in den Kommentaren finden sich oft nicht so schöne Wahrheiten. Beschimpfungen, Beleidigungen oder Bloßstellungen im Netz sind in der Social-Media-Welt Alltag. Jeder fünfte Jugendliche hat schon einmal erfahren, dass falsche oder beleidigende Inhalte über ihn im Netz verbreitet wurden.

"Instagram bietet keinen Platz für Mobbing", sagte der Instagram-Chef Adam Mosseri nun in einer Stellungnahme. Um dem Problem von Cyber-Mobbing vorzubeugen, hat die Plattform schon 2017 eine Funktion integriert, bei der beleidigende Kommentare erkannt und gelöscht werden. Jetzt wird der Mechanismus auf Bilder und Videos ausgeweitet.

Algorithmus scannt Bilder

Dahinter steckt ein Algorithmus, der die Bilder analysiert und vergleicht. So soll zum Beispiel bei nebeneinandergestellen Bildern im Split-Screen erkannt werden, ob eine Person besonders negativ dargestellt wird, wie das Magazin The Verge berichtet. Wann es sich bei etwas um Mobbing handelt, richtet sich laut Instagram nach den sogenannten Community-Guidelines. Darin steht unter anderem, das niemand erniedrigt, beleidigt, beschämt oder aufgrund seiner religiösen oder ethischen Zugehörigkeit angegriffen werden darf.

Erkennt die KI einen vermeintlichen Mobbing-Kommentar oder ein Bild, wird es an das sogenannte Community Operations Team weitergeleitet. Dort entscheiden dann Mitarbeiter, ob das Bild oder der Text gegen die Richtlinien verstoßen. Ist das der Fall, werden sie umgehend gelöscht und der User bekommt eine Nachricht inklusive Begründung zugesandt.

Filter für mehr "Freundlichkeit"

Es gelte vor allem, junge Mitglieder in der Community zu schützten, da viele Mobbing nicht meldeten, schreibt der Instagram-Chef. Daher arbeitet die Plattform nun proaktiv mit seiner neuen Software, die auf allen Geräten im Hintergrund läuft. Der Filter zum Schutz gegen Mobbing in Kommentaren, der schon vor einigen Monaten eingeführt wurde, wird zudem auf Live-Videos ausgeweitet. Die Funktion können die User unter den Kommentareinstellungen aktivieren.

Außerdem gibt es einen neuen Filter, der mehr "Freundlichkeit" verbreiten soll und den "positiven Umgang“ miteinander fördert. Macht man ein Selfie oder ein Foto, füllt sich der Bildschirm mit Herzchen und Kommentaren in allen möglichen Sprachen.

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lau
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.