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Studie: "Generation Selfie": Warum wir selbstverliebt und süchtig nach Anerkennung sind

Eine Studie hat sich mit den psychologischen Hintergründen der "Generation Selfie" beschäftigt. Warum wir mit Selfies nach Anerkennung haschen und wie die Selbstporträts helfen, uns selbst zu finden.

Eine junge Frau posiert für ein Selfie

Bei dem perfekten Selfie muss alles stimmen. Doch was verrät diese Selbstinszenierung über uns?

Picture Alliance

Keiner gibt es zu und doch ist es ein Merkmal unserer Generation: Das Selfie. Wer kennt es nicht? Man hat ein neues Outfit, schlendert durch die Metropolen dieser Welt oder trifft einen Promi. Sofort wird das Handy gezückt und der Moment festgehalten.

Doch warum betreiben wir immer mehr Aufwand für das perfekte Selfie und wieso sind wir darauf aus, dass es absolut perfekt sein muss? Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie hat das vor allem egozentrische Gründe. 

Anpassung, Abgrenzung, Angst vor Selbstfindung

Über die psychologische Schattenwelt hinter dem perfekten Selfie: Für die "Generation Selfie" sind ihre Selbstporträts laut einer Studie Ausdruck extremer Selbstverliebtheit gepaart mit Sehnsucht nach Anerkennung. Das sagt zumindest das Institut Lönneker & Imdahl, die etwa 1000 Menschen befragt haben. Auch tiefenpsychologische Interviews wurden durchgeführt. Hätten vor zehn Jahren 14 Prozent der Heranwachsenden zwischen 14 und 21 Jahren den Wunsch gehabt, durch Bild-Postings berühmt zu werden, treffe dies heute auf 30 Prozent zu, teilte der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (Frankfurt/Main) am Montag in Hamburg mit. 

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Selfies gehören heute zur Selbstfindung der Jugendlichen, die sich zwischen Anpassung zu Gleichaltrigen und Abgrenzung zur Elterngeneration bewegen, lautet ein Fazit. Nur 15 Prozent der Befragten gaben an, keine Selfies zu machen. Mehr als die Hälfte der Befragten klickt täglich (26 Prozent) oder mindestens wöchentlich auf den Auslöser (39 Prozent).

Kaum einer gibt den Aufwand für ein Selfie zu

Für ihre Selbstporträts überließen die Jugendlichen kaum etwas dem Zufall: "Die perfekte Inszenierung beinhaltet ein sorgfältiges Styling, ein gekonntes Posing, den optimalen Hintergrund genauso wie den richtigen Blick in die Kamera." So werde von 45 Prozent der Mädchen erst nach mehr als 50 geschossenen Bildern eines verbreitet.

Kontrolle und ideale Selbstdarstellung seien Hauptmotive der Produktion. Den meisten sei es jedoch peinlich, diese Bedeutung der speziellen Fotos für ihr Leben zuzugeben, heißt es in der Studie. Sie würden einfach in Porträts, Urlaubsbilder oder Bilder mit Freunden umgedeutet.

Was wir auf Instagram und Co. also zu sehen bekommen, ist nur ganz selten ein spontanes Selfie. Influencer und Menschen mit tausenden von Followern perfektionieren somit das, was eigentlich mal als spontanes Selbstportrait bekannt war. Durch Likes und Kommentare wird das ganze noch mal torpediert und die Sucht nach Anerkennung wird bedient. Eigentlich keine schöne Entwicklung, oder?

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fk mit DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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