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Gina Lückenkemper: Skurrile Methode: Warum dieser Leichtathletik-Star im Training an einer Batterie leckt

Gina Lückenkemper ist das Sprint-Ass der deutschen Leichtathletik und holte zuletzt Silber bei der Heim-EM in Berlin. Sie sorgt aber auch immer wieder mit einem seltsamen Ritual für Gesprächsstoff.

Gina Lückenkemper

Leichtathletin Gina Lückenkemper jubelt bei den Europameisterschaften im Berliner Olympiastadion über Silber

Bei der Leichtathletik-WM in Berlin hat Gina Lückenkemper in der vergangenen Woche nicht enttäuscht: Sie holte über 100 Meter die Silbermedaille und wurde damit ihrem Status als Medaillenhoffnung gerecht. Allerdings gibt es neben ihren sportlichen Erfolgen immer noch ein anderes Thema, über das die Menschen sprechen, sobald es um Gina Lückenkemper geht: Die 21-Jährige leckt im Training an einer Neun-Volt-Batterie.

Im Interview mit dem Sportmagazin "Kicker" hat Lückenkemper jetzt Auskunft über das skurrile Ritual gegeben: Es sei ein reines Trainingsmittel. Sie habe die Batterie noch nie in einem Wettkampf benutzt. Mit der Batterie schocke sie die Zunge, um eine bestimmte Hirnregion zu aktivieren: "Die Zunge ist sehr groß im Gehirn verankert – und über die Aktivierung der Zunge können wir auch die entsprechende Hirnregion aktivieren und so Lernprozesse ein wenig beschleunigen."

Gina Lückenkemper: Neuroathletik mit Batterie

Die Methode sei im Rahmen ihres Neuroathletik-Programms mit ihrem Trainer Lars Nienhard zustande gekommen: "Die Arbeit mit Lars ist speziell, weil wir uns nur auf das Nervensystem konzentrieren." Neuroathletik sei noch relativ neu, so Lückenkemper, und es gebe noch nicht viele Athleten, die mit so etwas arbeiten.

Sportler, die mit seltsam anmutenden Ritualen gibt es dafür umso häufiger: Wir denken da an Rafael Nadals Flaschen-Tick oder Serena Williams Marotte, die Socken während eines Turniers nicht zu wechseln und erst nach dem letzten Spiel zu waschen. Der Footballer Les Miles riss vor jeder Partie ein Büschel Gras aus und steckte es in den Mund, um sich mit dem Platz zu verbinden.

Aber Gina Lückenkempers Methode kommt im Vergleich dann doch noch etwas skurriler daher.

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tim
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.