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Vier Jahre nach seinem Tod: Junge schreibt Brief an verstorbenen Vater – und bekommt eine Antwort

Obwohl er seit über vier Jahren tot ist, feiert Jase jedes Jahr mit Mama Teri und Schwester Neive den Geburtstag seines Vaters. In diesem Jahr schickte er ihm hierzu eine Karte – und erhielt tatsächlich eine Antwort.

Mann und Kind am Strand

Weil er ihn vermisst, schrieb ein Sohn seinem toten Vater einen Brief in den Himmel (Symbolbild) 

Unsplash

Der siebenjährige Jase und seine zehnjährige Schwester Neive aus West Lothian in Schottland waren noch sehr jung, als ihr Vater im Mai 2014 verstarb und doch feiern sie jedes Jahr gemeinsam mit ihrer Mutter Teri seinen Geburtstag. In diesem Jahr wollte Jase dafür etwas ganz besonderes machen und seinem Vater eine Karte schicken. Gegenüber der britischen Nachrichtenseite "BBC" sagte Mutter Teri: "Ich habe Neive und Jase immer beigebracht, dass es schön ist, jemandem zu Weihnachten und zum Geburtstag eine Karte zu schicken, auch wenn man sich vielleicht kein Geschenk leisten kann."

Gesagt, getan. Auf den Umschlag, der dann im Briefkasten landete, schrieb Jase: "Herr Postbote, kannst du diesen Brief für seinen Geburtstag zu meinem Vater im Himmel bringen? Danke."

Mit dieser Antwort hatte niemand gerechnet

Wenige Tage später passierte etwas, womit wohl niemand gerechnet hatte: Jase bekam eine Antwort. Sean Milligan, eine Mitarbeiterin der "Royal Mail", der schottischen Post, schrieb: "Lieber Jase, […], ich wollte diesen Moment nutzen, um dir zu erzählen, dass wir deine Post erfolgreich bei deinem Vater im Himmel abgeliefert haben. Es war nicht ganz leicht, da wir auf dem Weg einigen Sternen und anderen galaktischen Objekten ausweichen mussten. Aber du kannst dir sicher sein, dass diese besonders wichtige Post angekommen ist. […] Unsere Priorität ist es, die Post unserer Kunden sicher ans Ziel zu bringen und ich weiß, wie wichtig dir dieser Brief war."

A few weeks ago my 7 year old son posted this card to his dad in heaven and today he got a lovely reply from the postman...

Gepostet von Teri Copland am Mittwoch, 28. November 2018

Teri teilte die Antwort auf Facebook, schrieb dazu: "Ihr hättet euch diese extra Arbeit nicht machen müssen und den Brief einfach ignorieren können. Aber die Tatsache, dass ihr das für einen kleinen Jungen macht, den ihr nicht einmal kennt ist einfach wundervoll." Ihr Post wurde inzwischen über 250.000 Mal geteilt. Der "BBC" sagte die dankbare Mutter: "Er war völlig überwältigt und sagte immer wieder: 'Mein Papa hat meinen Brief wirklich bekommen, Mama.' […] Eine so kleine Geste kann einen riesigen Eindruck hinterlassen."

"Der ultimative Wildwasserspaß": Diese Vater-Sohn-Tradition ist einfach herzerwärmend
jgs
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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