HOME

Promi-Jobs: Millionen auf dem Konto, aber geizig: Wie die Kardashians beim Personal Kohle sparen

Wer beim Kardashian-Jenner Clan arbeiten will, sollte finanziell nicht zu viel erwarten. Die Social-Media-Stars suchen zurzeit online einen Praktikanten – natürlich unbezahlt.

Meet the Kardashians: Ob so der Alltag mit dem Familienclan aussehen könnte?

Meet the Kardashians: Ob so der Alltag mit dem Familien-Clan aussehen könnte?

Sie sind jung, sie sind reich – und brauchen Hilfe. Kim Kardashian und ihre Schwester Kylie Jenner gehören zu den Bestverdienern in Hollywood. Laut "Forbes Magazin" kratzt Kylie an der Milliardengrenze, wenn es um ihren Kontostand geht. In punkto Haushalt scheinen die Kardashians aber Unterstützung zu brauchen. Bis Dienstag hat der Kardashian-Jenner Clan online nach einem Praktikanten gesucht, der den Hollywoodstars im Haushalt helfend zur Hand geht.

Nun ist das Inserat auf der Internetseite EntertainmentCareers.net deaktiviert. Jenner Communications hatte darin einen Teilzeitjob angeboten - allerdings ohne Bezahlung. So stand es noch in der aktiven Version der Anzeige, die nun nicht mehr abrufbar ist. Gesucht wurde ein Student, der montags, mittwochs und freitags von 9:30 Uhr bis 18 Uhr im Hause Kardashian-Jenner mithilft. Als Praktikant sollte man unter anderem mit den Kindern spielen, den Hund ausführen oder beim Einkaufen helfen.

Unbezahltes Praktikum

Die Anzeige könnte sich für den Family-Clan aber noch als echtes Problem herausstellen: Denn unbezahlte Praktika sind in den USA eigentlich nur dann erlaubt, wenn sie zur jeweiligen Ausbildung beitragen. So steht es zumindest in einem Informationsblatt des US-Arbeitsministeriums. Wie Bild schreibt, könnte die Anzeige also ein Fall für die US-Behörden werden – denn Kinder betreuen, den Haushalt schmeißen und Hunde ausführen gehört wohl eher in die Kategorie "Schule des Lebens" als ins Studium. Ob die Kardashians mittlerweile einen Mitarbeiter gefunden haben, ist nicht bekannt.

In Deutschland hätten die Kardashinas weniger Probleme gehabt. Freiwillige Praktika dienen dazu, "mögliche Berufsfelder (zu) erkunden und praktische Erfahrungen (zu) erwerben, die im Studium und im späteren Beruf weiterhelfen“ – so sagt es eine Broschüre des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Das geht zunächst auch unbezahlt. Erst ein freiwilliges Praktikum, das länger als drei Monate dauert, muss mit dem Mindestlohn vergütet werden. Das sind immerhin 8,84 Euro die Stunde und damit ein monatliches Gehalt von knapp 1400 Euro.

Donald Trump Kim Kardashian
lau