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Super Bowl bei Twitter: "Die machen die Halbzeit-Show so schlecht, damit das Spiel im Vergleich gut aussieht"

Ein Football-Spiel ohne Höhepunkte und eine Halbzeit-Show als angekündigte Katastrophe: Beim 53. Super Bowl in Atlanta stimmte so ziemlich gar nichts. Findet auch die Twitter-Community.

Super Bowl

Adam Levine, Sänger von Maroon 5, beim Auftritt in der Halbzeit des Super Bowl

Erinnert sich noch jemand an den Auftritt von Coldplay beim Super Bowl vor ein paar Jahren? Damals wurde die Band in den sozialen Medien zerrissen, Chris Martin und Kollegen wurden als unwürdige Sidekicks neben der alles überragenden Beyoncé herabgewürdigt.

Nun war der Hass gegen die britische Band schon damals übertrieben. Komplett lächerlich mutet er aber erst seit der vergangenen Nacht an, als Maroon 5 mit ihrer Halbzeit-Show nicht nur in die Fußstapfen Coldplays, sondern auch anderer Legenden wie U2, Prince oder Bruce Springsteen traten.

Super Bowl: Twitter-Community gelangweilt

Allerdings nur auf dem Papier. Denn die Performance der Poprocker um Sänger Adam Levine, von der die Fans schon vorher so ziemlich nichts erwartet hatten, geriet, unterstützt von Travis Scott und Big Boi, ähnlich armselig wie das Football-Spiel drumherum, das Superstar-Quarterback Tom Brady und seine New England Patriots mit 13:3 gegen die Los Angeles Rams für sich entscheiden konnten. Die Kollegen von "Zeit Online" sprechen gar vom "womöglich schlechtesten Super Bowl aller Zeiten".

Findet auch die Twitter-Community, die keinen Hehl daraus macht, wie gelangweilt sie von der ganzen Veranstaltung war – und sich unter anderem über das Spiel und das Outfit von Adam Levine amüsiert:

Vielleicht steckte aber auch Konzept hinter der ganzen Sache. Dieser User hat eine Theorie, an der was dran sein könnte: "Sie haben die Halbzeit so schlecht gemacht, damit das Spiel im Vergleich dazu gut aussieht."

Triumph gegen Los Angeles Rams: New England Patriots gewinnen sechsten Super Bowl – Tom Brady sichert sich denkwürdigen Rekord
tim
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?