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Twitter: Studentin schickt Mutter ein Bild ihres Zimmers – und übersieht pikantes Detail

Stell dir vor, deine Mutter will ein Foto von deinem Zimmer haben. Was machst du? Dreckwäsche wegräumen, Bett ordentlich machen und – ganz wichtig – Sexspielzeug beseitigen. Sollte man zumindest meinen…

Wer kennt es nicht: Die Umzugskartons sind noch nicht ganz im Haus, oder der Koffer noch gar nicht komplett ins Hotelzimmer geschleppt – und schon will Mama Fotos. Da ging es der kalifornischen College-Studentin und Singer-Songwriterin Ella Martine nicht anders. Ihre Mutter hatte sie schon häufiger um ein Foto ihres neuen Zimmers gebeten, also machte Ella eines Abends noch fix das Bett und schickte ihrer Mutter ein schnelles Foto. Einziges Problem: Sie hatte da was am Bett vergessen.

"Mama fragt mich schon länger nach Bildern von meinem neuen Zimmer", schreibt Ella auf Twitter, "hab ihr endlich eins geschickt… Ich bin so dumm!" Dazu teilt sie einen Screenshot der SMS-Unterhaltung mit ihrer Mutter. Die antwortete auf das Bild: "Schön! Abgesehen von den Handschellen?! Was hat es nur damit auf sich?" Ja, Ella, was hat es nur damit auf sich?

Sie habe noch versucht, ihrer Mutter zu erzählen, dass es sich bei den Handschellen um Requisiten für den Kurzfilm ihres Mitbewohners handele, sei aber unsicher, ob sie es ihr abgekauft habe. Und spätestens seit sich das Bild viral im Internet verbreitete und auch bereits von einigen Nachrichtenseiten aufgegriffen wurde, dürfte hier Hopfen und Malz verloren sein.

Twitter-Trolls gehen auf die junge Studentin los

Während viele Twitter-User das Bild lustig finden und als das verstehen, was es ist – ein kleines Malheur, das Ella mit ihren Freunden teilen wollte –, ruft es auch mal wieder all diejenigen auf den Plan, die das dringende Bedürfnis haben, aufgrund von einzelnen Bildern oder Tweets das ganze Leben einer anderen Person zu be- und vor allem verurteilen. Das scheint solche Ausmaße angenommen zu haben, dass Ella auf Instagram dazu schrieb: "Ich werde das hier nur einmal sagen. Ich habe diesen Tweet für meine Freunde gemacht. Es war peinlich und ich wollte sie zum lachen bringen. Ich bin keine 'Schlampe' und keine 'Hure'. Ich bin ein erwachsener Mensch, der seine eigenen Entscheidungen fällen kann." Hätte ein Mann das gleiche Bild geteilt, da ist sie sich sicher, wäre er dafür gefeiert worden, anstatt Beleidigungen über sich ergehen lassen zu müssen. "Selbst wenn ich keinen Freund hätte, wäre es nicht in Ordnung, mich so zu nennen."

Übrigens scheint Ella nicht die einzige zu sein, der so ein Fehler bereits unterlaufen ist. Unter ihrem Tweet schreibt eine andere Userin: "Als ich schwanger war, kam meine Mutter bei uns vorbei, um mir dabei zu helfen, das Haus zu putzen. Während sie den Schlafzimmerboden putzte, sah sie die Halterungen für Arme und Beine an unserem Bett. Danach fragte sie sich nicht mehr, wieso ich so schnell nach der Hochzeit schwanger war." Höhöhö.

jgs
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