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US-Kongress: Nimm das, Trump: Ein Foto zeigt, warum die US-Politik nun bunter und weiblicher wird

Am Donnerstag tritt in den USA der neu gewählte US-Kongress zusammen. Die kalifornische US-Senatorin Kamala Harris hat nun ein Bild gepostet, das Hoffnung auf Veränderung macht.

Twitterbotschaften, Chaos, Instabilität – diese Dinge verbindet man gerade mit der US-Politik. Doch es gibt auch positive Veränderungen: Im vergangenen Jahr wählten die Amerikaner den US-Kongress und machten damit die Politik in ihrem Land vielfältiger und weiblicher als je zuvor. 102 Frauen sitzen nun in der Kammer – fast ein Viertel aller Abgeordneten. 89 der Frauen gehören zu den Demokraten, nur 13 zu den Republikanern. Mehr zu den Veränderungen im US-Kongress lest ihr hier.

Sechs von 102

Darauf machte nun die kalifornische Senatorin Kamala Harris mit einem Post bei Twitter aufmerksam: "Mehr als hundert Frauen werden morgen vereidigt", schrieb sie in einem Post. Dazu postete sie ein Bild von sechs neu gewählten Politikerinnen.

Zu sehen sind, von links nach rechts: Die 29-jährige Alexandria Ocasio-Cortez als jüngste Frau im US-Kongress. Ayanna Pressley aus Massachussetts, die erste schwarze Abgeordnete aus ihrem Bundesstaat, Ilhan Omar aus Minnesota, die erste Abgeordnete mit Kopftuch, Deb Haaland, die als eine von zwei Frauen zum ersten Mal die indigene Bevölkerung vertritt, Veronica Escobar aus Texas als erste Latina und Sharice Davidy, ebenfalls indigener Abstammung und die erste offen lesbische Abgeordnete.

Alte Pose, frischer Wind

Das Bild konterkariert genau das, wofür die sechs stehen: Abgebildet in klassischer Politikermanier, zeigen sie mit Macher-Pose und süffisanten Lächeln, dass Politik viel mehr kann – tolerant, bunt, offen und auf Augenhöhe zwischen Männern und Frauen sein. Das Foto, das für die US-Zeitschrift "Vanity Fair" gemacht wurde, hat mittlerweile fast 60.000 Likes und zwölftausend Kommentare. Viele User waren begeistert von den Veränderungen und lobten die Entwicklungen:



Den Politikerinnen und ihren Kollegen stehen schwierige Aufgaben bevor: Zur Zeit liegen die Regierungsgeschäfte in den USA zum Teil auf Eis. Weil man sich nicht auf ein Budget für den Haushalt einigen kann, gibt es seit kurz vor Weihnachten eine Haushaltssperre für einige Ministerien.

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lau