Insgesamt sind mehr als 500 Feuerwehrleute, Polizisten und Hilfskräfte gegen die Flammen im Einsatz. Dutzende Anwohner unterstützen zudem die Einsatzkräfte vor Ort. Ein Feuerwehrmann wurde mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wie argentinische Medien unter Berufung auf Gesundheitsbehörden berichteten.
In einigen Teilen der Region entspannte sich die Lage etwas nach einsetzendem Regen. Der Gouverneur der Provinz Chubut, Ignacio Torres, sagte in einem Radiointerview, die Situation sei zwar "ruhiger", bleibe aber weiterhin "sehr kritisch". Er rief dazu auf, "nie wieder die Folgen des Klimawandels herunterzuspielen". Die Provinz erlebe "die schlimmste Dürre seit 1965". Im vergangenen Jahr waren bei Waldbränden bereits 32.000 Hektar Fläche zerstört worden.
Patagonien ist bei Touristen sehr beliebt. Gouverneur Torres zufolge wurden in den vergangenen Tagen rund 3000 Touristen evakuiert. Mindestens zehn Häuser seien zudem durch die Flammen zerstört worden.