Wenn Strack-Zimmermann sich an dem Ergebnis der Kampfabstimmung „ergötzen will, dann bitteschön“, sagte Kubicki, fügte aber eine Warnung an seine Rivalin hinzu: „Wenn Du die FDP in die Bedeutungslosigkeit führen willst, dann mach genauso weiter." Kubicki betonte, er hätte am Parteiabend am Samstag gerne mit Strack-Zimmermann angestoßen. Er habe sie aber nicht gesehen.
In der Kampfabstimmung um den FDP-Vorsitz hatte sich Kubicki am Samstag mit knapp 60 Prozent gegen Strack-Zimmermann durchgesetzt, die auf knapp 40 Prozent kam. Nach ihrer Niederlage warnte Strack-Zimmermann den neuen Parteichef vor Alleingängen, ebenfalls in der „Bild"-Zeitung: „Wolfgang weiß jetzt, dass es 60 zu 40 steht“, sagte Strack-Zimmermann. „Er muss jetzt verbinden.“ Sie fügte hinzu: „Wir werden ganz genau schauen, wohin die Partei geht.“