Wolfgang Kubicki

Jede Partei braucht Marktschreier, der sich der Presse zur Verfügung stellen und in jede Talkshow gehen, die ihnen angeboten wird. Was bei der CDU, SPD und Linken beispielsweise von der Leyen, Lauter...

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Artikel zu: Wolfgang Kubicki

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Kubicki will FDP zur Partei der Wirtschaftsreformen machen

Der designierte FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki und NRW-Landeschef Henning Höne fordern einen grundlegenden Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik. Deutschland stecke in einer „historischen wirtschaftspolitischen Krise“ und benötige einen „wirtschaftspolitischen Befreiungsschlag“, schreiben die beiden in einem gemeinsamen Beitrag für das „Handelsblatt“. Zwar liege die Wirtschaftsflaute auch an globalen Krisen - allerdings seien „Dauer und Heftigkeit vieler Belastungen auch Folge innenpolitischer Entscheidungen“, kritisieren sie.
Wolfgang Kubicki

Skepsis gegenüber Kubicki - Mehrheit glaubt in Umfrage nicht an Comeback der FDP

Skepsis vor dem Führungswechsel bei der FDP: Laut einer am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage trauen nur 25 Prozent der Befragten der künftigen FDP-Führung zu, die Partei zurück in den Bundestag zu führen. 66 Prozent glauben nicht an ein Comeback, wie aus der Umfrage im Auftrag von RTL und ntv hervorgeht. Neun Prozent äußerten keine Meinung. In Ostdeutschland glauben sogar nur 18 Prozent an einen Wiederaufstieg der Liberalen. 
Portrait von Wolfgang Kubicki, FDP

Forsa-Umfrage Kann er die FDP retten?

Wolfgang Kubicki will die FDP aus dem Umfragetief retten – als neuer Bundesvorsitzender. Doch was sagen die deutschen Wähler zu dem Vorhaben?
Wolfgang Kubicki

Kubicki fordert drastischen Subventionsabbau und Kürzungen bei Grundsicherung

Der designierte FDP-Chef Wolfgang Kubicki hat die Koalition aufgefordert, bei der Grundsicherung zu kürzen und fast alle staatlichen Subventionen zu streichen. "Die Haushaltskonsolidierung ist keine Frage der Einnahmen, sondern der Ausgaben", sagte Kubicki der "Rheinischen Post" nach Angaben vom Montag. Der FDP-Politiker sprach von direkten staatlichen Subventionen in Höhe von 100 Milliarden Euro, davon über 60 Milliarden beim Bund. Diese seien "zum Großteil völlig überflüssig, sogar kontraproduktiv".
Wolfgang Kubicki

Sonntagstrend: FDP legt nach Entscheidung für Kandidat Kubicki leicht zu

Nach der Entscheidung für den Kandidaten Wolfgang Kubicki im Machtkampf um die künftige FDP-Spitze hat die Partei in der Sonntagsfrage leicht zugelegt. Im Sonntagstrend für die "Bild am Sonntag" gewinnt sie einen Prozentpunkt und kommt auf vier Prozent - damit würde sie aktuell aber trotzdem an der Fünfprozenthürde scheitern. Stärkste Kraft bleibt die AfD mit 29 Prozent gefolgt von der Union mit unverändert 22 Prozent.

Jede Partei braucht Marktschreier, der sich der Presse zur Verfügung stellen und in jede Talkshow gehen, die ihnen angeboten wird. Was bei der CDU, SPD und Linken beispielsweise von der Leyen, Lauterbach und Wagenknecht sind, ist bei der FDP Wolfgang Kubicki. Er äußert sich zu allem und jedem. Er gehört zur Riege der älteren Haudegen, verteidigte Brüderles als sexistisch kritisiertes Verhalten gegenüber einer Journalistin und erstaunlicherweise etwa auch die hohen Honorare, die SPD-Mitglied Peer Steinbrück für Vorträge kassierte. Kubicki war immer Landespolitiker in Schleswig-Holstein, hat aber immer auch lautstark in der Bundes-FDP mitgemischt und gehört zu den sogenannten Meinungsmachern. So hat er sich 2000 z.B. für Guido Westerwelle als Bundes- und Fraktionsvorsitzenden eingesetzt, der Wolfgang Gerhardt nachfolgte. 2011 wandelte sich die Meinung Kubickis und er rief nach der Absetzung Westerwelles und verglich die damalige Situation der FDP mit der der DDR Ende der 1980er Jahre. Nach der Bundestagswahl 2013 hat er die Gelegenheit in der Parteispitze mitzumischen. Gemeinsam mit dem vergleichsweise jungen Christian Lindner hat er vier Jahre Zeit, eine neue FDP aufzubauen an den Erfolg, den er auf Landesebene in Schleswig-Holstein hat, anzuknüpfen. Ob ihm das gelingt bleibt abzuwarten.