Bundestagswahl Von herzlicher Abneigung und einer Pasta-Connection: Das Verhältnis der gelb-grünen Kanzlermacher

Bundestagswahl: Von herzlicher Abneigung und einer Pasta-Connection: Das Verhältnis der gelb-grünen Kanzlermacher
© Kay Nietfeld/ / Picture Alliance
Grüne und FDP sind keine Juniorpartner der großen Parteien. Sie entscheiden nun auf Augenhöhe, wer Regierungschef wird. Trotz großer politischer Unterschiede haben beide Parteien schon länger sondiert, was sie einen könnte.

Nach der Wahl ist vor dem Buhlen. Der Tag danach. Auftritt Olaf Scholz. Nahezu demütig wirbt der SPD-Kanzleraspirant um die "Freunde, mit denen wir regieren wollen", um die großen "Zukunftsaufgaben" zu lösen: mehr Respekt durchsetzen, die Industrie modernisieren, Klimawandel bekämpfen. Rot, Gelb, Grün.

Es ist nicht der Sound eines Wahlsiegers. Es ist der Sound der neuen Bescheidenheit. In einer Koalition aus SPD, FDP und Grünen, sagt Scholz, müssten sich "alle Anhängerschaften wiederfinden". Rote Linien? Soll es nicht geben. Und dass nun erst FDP und Grüne untereinander vorverhandeln wollen? Alles "völlig okay".


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