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FDP-Politiker Wolfgang Kubicki zieht über Karl Lauterbach her: "Trinkt keinen Alkohol, hat keine Freundin"

Wolfgang kubicki und Karl Lauterbach
Wolfgang Kubicki (r.) und Karl Lauterbach im Bundestag
© phototek / Imago Images
Wolfgang Kubicki hat sich beim FDP-Landesparteitag über das Privatleben von Gesundheitsminister Karl Lauterbach ausgelassen. Es ist nicht das erste Mal, dass er den SPD-Politiker persönlich angreift.

Wolfgang Kubicki und Karl Lauterbach werden wohl keine Freunde mehr. Vor allem von Seiten des FDP-Politikers gibt es immer wieder verbale Spitzen gegen den Bundesgesundheitsminister von der SPD. Meist geht es dabei um die Corona-Politik Lauterbachs, doch Kubicki greift seinen Kollegen immer wieder auch persönlich an.

Beim Landesparteitag der FDP Hamburg zog der 70-Jährige erneut über Lauterbach her. "Isst kein Salz, isst kein Zucker, trinkt kein Alkohol, hat keine Freundin. Was hat er dann vom Leben?", sagte er. Kubicki kritisierte, dass Deutschland die schärfsten Corona-Regeln in Europa habe. Seiner Meinung nach sind Maßnahmen wie Masken oder Quarantänepflicht mit der Omikron-Variante nicht mehr notwendig.

Wolfgang Kubicki kritisiert Karl Lauterbachs Corona-Politik

Schon im vergangenen Herbst hatte Kubicki mit einer Äußerung über Lauterbach für Aufsehen gesorgt. Am Stammtisch in seiner Kneipe würden die Leute "nicht positiv" auf den SPD-Politiker, der damals noch nicht Minister war, reagieren: "Man würde im Norden so sagen 'Spacken' oder Dumpfbacke." Dafür hatte Kubicki viel Kritik einstecken müssen. Lauterbach selbst nannte die Äußerung "eine unwürdige Einlassung" für einen Bundestagspräsidenten: "Ich wüsste auch, was über Herrn Kubicki gesagt wird. Aber ich erreiche noch mediale Präsenz ohne dass ich Kollegen beleidige."

Die im internationalen Vergleich strengen Corona-Regeln, die ab Herbst wieder gelten sollen, verteidigte der Gesundheitsminister bei RTL kürzlich wieder: "Im Moment werden die Regeln angegriffen, weil sie zu streng sind. Das sind aber genau die Regeln, die wir benötigen, um das rechtzeitig in den Griff zu bekommen." Lauterbach rechnet mit steigenden Fallzahlen im Herbst und Winter und damit, dass dann auch andere Länder nachziehen. Wolfgang Kubicki indes hofft, dass der SPD-Mann seine Ansicht ändert: "Auch Karl Lauterbach kann dazulernen", sagte er in Hamburg.

Quellen: DPA / Karl Lauterbach auf Twitter / RTL

epp

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