Entführer wollen im Irak verschleppte US-Journalistin wieder freilassen

Shelly Kittleson wurde in Bagdad entführt
Shelly Kittleson wurde in Bagdad entführt
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Die im Irak verschleppte US-Journalistin Shelly Kittleson soll nach Angaben ihrer mutmaßlichen Entführer freigelassen werden. Die einflussreiche paramilitärische Miliz Katajeb Hisbollah teilte am Dienstag mit, sie habe "in Anbetracht der Haltung des scheidenden Ministerpräsidenten entschieden, die Angeklagte Shelly Kittleson freizulassen." Bedingung dafür sei, dass sie den Irak sofort verlasse, hieß es in einer kurzen Mitteilung des Sicherheitsbeauftragten der Miliz, Abu Mudschahid al-Assaf.

Kittleson war am 31. März in der irakischen Hauptstadt Bagdad verschleppt worden. Sie ist nach Angaben der Stiftung International Women’s Media eine "seriöse Journalistin" mit Erfahrung im Nahen Osten, die in Rom lebt.

Die US-Regierung hatte US-Bürger zuletzt vor wachsenden Risiken im Irak gewarnt, wo der Iran Einfluss auf mehrere bewaffnete schiitische Gruppen hat.

Der Irak hatte erklärt, dass er nicht in den Krieg der USA und Israels gegen den Iran hineingezogen werden wolle. Ungeachtet dessen wurden am Dienstag nach Angaben der Behörden in der südlichen Provinz Basra drei Menschen bei einem Luftangriff getötet.

AFP