Ganz ohne technische Probleme verlief der Testflug aber nicht: Zwar gelang nach dem Start die Abtrennung des Super-Heavy-Antriebs von der oberen Stufe von Starship. Eine kontrollierte Rückkehr des Antriebs auf die Erde aber misslang, der sogenannte Booster stürzte vielmehr unkontrolliert in den Golf von Mexiko.
Der Testflug hatte ursprünglich bereits am Donnerstag stattfinden sollen. Wegen technischer Probleme wurde der Countdown dabei aber mehrmals unterbrochen - und das Manöver schließlich um einen Tag verschoben. Nachdem dieses am Freitag dann mit dem Eintauchen der oberen Raketenstufe in den Indischen Ozean endete, brach im Kontrollraum lauter Jubel aus.
Die 124 Meter hohe neue Starship-Rakete ist größer und leistungsstärker als ihre Vorgängerinnen. Sie spielt eine wichtige Rolle bei den Weltraumplänen von SpaceX wie auch der US-Raumfahrtagentur Nasa, die eine Rückkehr von Astronauten zum Mond anstrebt.
Erst am Mittwoch hatte SpaceX Pläne für seinen geplanten Rekord-Börsengang bekanntgegeben. Das Aktiendebüt des Raketen- und Satellitenbauers könnte sämtliche Börsengänge der Geschichte in den Schatten stellen.