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Französische NGO nimmt Arbeit im Norden Malis wieder auf


Die französische Hilfsorganisation Action contre la Faim (ACF) hat ihre seit Dienstag unterbrochene Arbeit im Norden Malis wieder aufgenommen.

Die französische Hilfsorganisation Action contre la Faim (ACF) hat ihre seit Dienstag unterbrochene Arbeit im Norden Malis wieder aufgenommen. Dank einer "Stabilisierung des Kontexts" könnten die Mitarbeiter ihre Tätigkeit in der Stadt Gao fortsetzen, teilte die Organisation mit. Da in der Region mehr als 15 Prozent der Kinder unter fünf Jahren an schwerer Unterernährung litten, sei es von entscheidender Bedeutung, den Zugang zu der betroffenen Bevölkerung rasch wiederherzustellen.

Angesichts der laufenden Kämpfe äußerte ACF auch Sorge über die Gefahr von Versorgungsengpässen bei Wasser, Nahrung sowie Bargeld. Da die Verbindung in die südlich gelegene Hauptstadt Bamako durch die Gefechte unterbrochen und die Grenze nach Algerien geschlossen sei, könnten viele Händler nicht mehr nach Gao vordringen, erklärte die Hilfsorganisation. Die Banken in der Stadt seien ohnehin seit Monaten geschlossen, so dass frisches Bargeld nur über private Händler nach Gao gelange.

Die Regionen Gao, Kidal und Timbuktu im Norden Malis befinden sich seit April unter der Kontrolle islamistischer Milizen. Tausende Menschen flohen bereits nach Süden und in die Nachbarländer. Als islamistische Kämpfer vergangene Woche weiter nach Süden vordrangen, griff Frankreich mit Luftangriffen ein. Dank der Unterstützung der französischen Luftwaffe konnten die malischen Truppen die Islamisten zurückdrängen. Eine internationale Interventionstruppe soll nun die Milizen ganz aus dem Norden vertreiben.

AFP AFP

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