Die Parteichefin der Grünen warb zugleich für einen offeneren Umgang mit Fehlgeburten und künstlicher Befruchtung. "Ich habe wie viele Frauen das stille Drama von Fehlgeburten erlebt", erklärte sie im Onlinedienst Instagram. "Das betrifft eine von drei Frauen, und weil darüber in der Öffentlichkeit kaum gesprochen wird, sind viele nicht darauf vorbereitet".
Auch das Thema künstliche Befruchtung sei noch immer ein Tabuthema, "obwohl es so viele Menschen betrifft und leiden lässt", betonte die Grünen-Politikerin. Dies müsse sich ändern. Die künftigen Eltern müssten "besser geschützt und begleitet" werden, sagte Tondelier, die nach eigener Aussage mehrere Fehlversuche mit künstlicher Befruchtung hinter sich hat und dann unerwartet auf natürliche Weise schwanger wurde.
Tondelier hat wenig Aussichten, zur Präsidentin gewählt zu werden. Sie liegt in Umfragen derzeit bei fünf Prozent.