Von den Neuerungen profitieren Schnieder zufolge Reisende und Wirtschaft gleichermaßen. "Mit rund 1,1 Millionen Stunden weniger Wartezeit pro Jahr und einer Entlastung von etwa 63 Millionen Euro jährlich", betonte Schnieder. Auch personelle Engpässe in der Hauptreisezeit könnten so vermieden werden, da der Personaleinsatz am Gate reduziert werden kann.
Die Änderung wird voraussichtlich schon im Sommer zur Reisezeit greifen. Luftfahrtunternehmen wird es damit ermöglicht, Daten aus Reisepässen oder Personalausweisen insbesondere durch deren Chip auszulesen und für digitale Check-Ins zu nutzen. Derzeit laufen die Prozesse zur Flugabfertigung vom Check-In bis zum Betreten des Flugzeugs im Wesentlichen manuell ab. Künftig soll die digitale Reisekette nun durchgängig funktionieren. Die klassische Abfertigung bleibt aber weiterhin möglich. Die digitale Reisekette ist laut Schnieder Teil der geplanten Entlastungsoffensive im Verkehrsbereich.