Auf der Website des Kandidaten sei zeitweise ein Video zu sehen gewesen, in dem behauptet worden sei, Bournazel wolle das im Umbau befindliche Pariser Museum Centre Pompidou zu einer riesigen Migranten-Unterkunft machen. Die Aktion habe das Ziel gehabt, "dem Image des Kandidaten zu schaden", teilte Viginum mit.
"Der Bericht ist komplett falsch", erklärte Bournazel im Onlinedienst X. "Wir wissen seit Jahren, dass liberale Demokratien Ziel von Angriffen und Einmischungen sind, die darauf abzielen, den Wahlprozess zu destabilisieren oder dem Ruf von Kandidaten zu schaden", fügte er hinzu. Er habe sich an das Generalsekretariat für Verteidigung und Nationale Sicherheit und an Viginum gewandt, "um über das weitere Vorgehen angesichts dieses Einmischungsversuchs zu entscheiden".
In Deutschland hatten das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und der Bundesnachrichtendienst (BND) Storm-1516 für versuchte Einflussnahme auf die Bundestagswahl im vergangenen Jahr verantwortlich gemacht. Vor einigen Tagen warnte der Verfassungsschutz vor russischen Versuchen, auch die Landtagswahlen in diesem Jahr zu beeinflussen.