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Hollande festigt Favoritenrolle für Wahl in Frankreich

Durch das Fernsehduell der französischen Präsidentschaftskandidaten hat der Sozialist François Hollande seine Favoritenrolle festigen können.

Durch das Fernsehduell der französischen Präsidentschaftskandidaten hat der Sozialist François Hollande seine Favoritenrolle festigen können. Experten, Meinungsforscher und die französische Presse stimmten überwiegend überein, dass Präsident Nicolas Sarkozy durch die streckenweise heftig geführte Debatte keinen Boden gutmachen konnte. Hollande liegt in allen Umfragen zur Wahl am Sonntag vorne.

Der konservative Präsident hatte große Hoffnungen darauf gesetzt, durch das Fernsehduell noch den Umschwung zu schaffen und Hollande in der direkten Konfrontation abzuhängen. Die 17,8 Millionen Zuschauer erlebten dann am Mittwochabend eine Debatte über fast drei Stunden, in der beide zwar ihre bekannten Argumente zu Arbeitsplätzen, Wachstum, Staatsschulden, Einwanderung und Außenpolitik austauschten. Das Sarkozy-Lager zeigte sich danach überrascht, wie aggressiv Hollande aufgetreten sei.

Innenminister Claude Guéant hielt Hollande "Selbstgefälligkeit" vor, räumte aber ein, der Sozialist sei "sehr kämpferisch" gewesen. Hollande, dem lange vorgeworfen worden war, er sei zu weich, sagte nach dem Duell, die Franzosen wüssten nun, "wozu ich fähig sein kann". Angriffe Sarkozys, der ihn als "Lügner" und "kleinen Verleumder" bezeichnete, parierte der Sozialist unter anderem mit dem Hinweis, der wegen seiner mageren Amtsbilanz unter Druck stehende Präsident brauche immer einen "Sündenbock".

Auch politische Beobachter zeigten sich von der Heftigkeit des Schlagabtausches überrascht. Gaël Sliman vom Umfrageinstitut BVA sagte, zuletzt habe es 1988 zwischen dem Sozialisten François Mitterand und dem Konservativen Jacques Chirac eine derart harte Diskussion gegeben. "Es herrscht eine sehr angespannte Atmosphäre", sagte auch der Meinungsforscher Frédéric Dabi vom Ifop-Institut zur Halbzeit.

In der französischen Presse hieß es, Sarkozy habe den Vorsprung Hollandes, der laut Umfragen für die Stichwahl am Sonntag mit 53 bis 55 Prozent vorne liegt, nicht gefährden können. Die renommierte Tageszeitung "Le Monde" titelte: "Nach der Debatte bleibt Hollande Favorit." Die linksgerichtete "Libération" schrieb: "Hollande präsidiert die Debatte." Auch der konservative "Figaro" konnte keinen Vorteil für den Präsidenten ausmachen. Das Duell war die einzige direkte TV-Debatte der beiden im Wahlkampf.

Sehr zufrieden äußerten sich die Sozialisten. Parteichefin Martine Aubry sagte dem Sender France Info, Frankreich habe in Hollande "seinen Präsidenten gefunden". Der Chef der Sozialisten in der Nationalversammlung, Jean-Marc Ayrault, sagte dem Sender LCP, Hollande habe "wirklich Persönlichkeit" und die "Qualitäten eines Staatsmannes" gezeigt. Hollandes frühere Lebensgefährtin Ségolène Royal, die im Jahr 2007 gegen Sarkozy bei der Präsidentschaftswahl unterlegen war, hob auf Europe 1 hervor, Hollande habe die Debatte "dominiert".

AFP / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(