In eigene Tasche gewirtschaftet: Haftstrafe wegen Untreue in Millionenumfang in Hessen

Darstellung der Justitia
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Weil er in großem Stil Gelder aus Kohlegeschäften abzweigte, ist ein Mann aus dem hessischen  Offenbach zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Darmstadt sprach den 48-Jährigen am Mittwoch der Untreue in sieben Fällen schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte.

Laut Anklage soll der Mann von Oktober 2019 bis März 2020 mehrfach Geldbeträge aus Kohlegeschäften nicht wie vorgesehen an ein Unternehmen aus Russland weitergeleitet, sondern seinem eigenen Vermögen zugeführt haben. Dabei soll er sich um 1,8 Millionen Euro bereichert haben. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Haftstrafe von drei Jahren. Die Verteidigung plädierte auf eine zweijährige Bewährungsstrafe. 

AFP