Zu dem Wachstum trugen Tokio zufolge Zunahmen beim privaten Konsum sowie bei privaten Wohnungs- und Unternehmensinvestitionen bei.
Das stagnierende Wachstum erhöht den Druck auf Japans Regierungschefin Sanae Takaichi, die Konjunktur nach ihrem jüngsten Erdrutschsieg bei den Parlamentswahlen anzukurbeln. Bei dem Urnengang vor einer Woche hatte Takaichis konservative Liberaldemokratische Partei (LDP) eine Zweidrittel-Mehrheit erreicht. Takaichi kündigte nach ihrem Wahltriumph an, für eine starke japanische Wirtschaft und solide Staatsfinanzen zu sorgen.
Die massiven staatlichen Ausgaben, die Takaichis Regierung bereits auf den Weg gebracht hat, haben für eine gewisse Nervosität auf den Finanzmärkten gesorgt. Mit einem Konjunkturpaket im Umfang von umgerechnet rund 117 Milliarden Euro soll die japanische Wirtschaft angekurbelt werden. Dabei liegt die Schuldenquote in Japan nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) bei weit über dem Doppelten der jährlichen Wirtschaftsleistung.