Die Gewerkschaften bemängeln mangelnde Fortschritte bei den Verhandlungen mit dem Kulturministerium. Sie protestieren gegen das ihrer Ansicht nach zu geringe Aufsichtspersonal und gegen die Verzögerung von Renovierungsarbeiten.
Im Oktober hatten vier Männer mit schlichten Mitteln - einem Lastenaufzug und Trennschleifern - einen Teil der französischen Kronjuwelen im Wert von 88 Millionen Euro gestohlen. Die Täter sitzen in Untersuchungshaft, die gestohlenen Juwelen bleiben verschwunden.
Von Mittwoch an erhöhen sich im Louvre die Eintrittspreise für Nicht-EU-Ausländer. Ohne Ermäßigung klettern sie von 22 auf 32 Euro, um die anstehenden Arbeiten zu finanzieren. Die Gewerkschaften protestieren dagegen, weil es in ihren Augen eine Diskriminierung der Besucher darstellt.
Im vergangenen Jahr besuchten gut neun Millionen Besucher das weltberühmte Museum - der zentrale Eingang durch die Glaspyramide ist für weniger als die Hälfte ausgelegt. Etwa 73 Prozent der Besucher stammten aus dem Ausland, davon wiederum 40 Prozent aus Nicht-EU-Ländern.