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Lumia-Smartphones bringen keine Wende für Nokia

Die neuen Lumia-Smartphones haben den Abwärtstrend des angeschlagenen finnischen Handyherstellers Nokia in Deutschland bislang offenbar nicht stoppen können.

Die neuen Lumia-Smartphones haben den Abwärtstrend des angeschlagenen finnischen Handyherstellers Nokia in Deutschland bislang offenbar nicht stoppen können. Obwohl die Geräte mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone 8 seit November auf dem Markt seien, sei Nokias Anteil an den bevorzugt eingesetzten Geräten in diesem Monat auf nur noch 16,2 Prozent gefallen, berichtet der "Focus" unter Berufung auf Berechnungen des Marktforschungsunternehmens Comscore.

Vor einem Jahr hatte der Anteil den Angaben zufolge noch 27 Prozent betragen. Dagegen hätten die Hersteller Samsung, Apple und HTC in der Gunst der Smartphone-Kunden weiter leicht zugelegt.

Nokia dominierte den Handymarkt mehr als ein Jahrzehnt und war bis zum Frühjahr 2011 der größte Handyhersteller weltweit. Die Finnen hatten aber die Entwicklung der Smartphones zunächst verschlafen und liegen heute weit hinter der Konkurrenz von Herstellern wie Apple und Samsung zurück. Angesichts der Krise kündigte Nokia eine radikal neue Strategie an und ging unter anderem eine Partnerschaft mit Microsoft ein.

AFP / AFP