Wegen starker Schnee- und Regenfälle sind in Afghanistan 61 Menschen ums Leben gekommen. Die Katastrophenschutzbehörde ANDMA veröffentlichte am Samstag eine Landkarte und teilte im Onlinedienst X mit, die Todesfälle seien in den zurückliegenden drei Tagen in den zentralen und nördlichen Provinzen des Landes gezählt worden.
Demnach wurden zudem 110 Menschen verletzt und mehr als 450 Häuser ganz oder teilweise zerstört. Insgesamt seien 360 Familien betroffen, sagte ein Sprecher in einer Videobotschaft. Er rief die Bevölkerung auf, unnötige Fahrten auf den verschneiden Straßen zu vermeiden.
Eine der wichtigsten Straßen Afghanistans, der Salang Highway, wurde geschlossen, wie die Behörden der Provinz Parwan mitteilten. An Reisende, die auf einem Bergpass in der zentralen Provinz Bamjan festsaßen, wurden demnach Lebensmittel verteilt.
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