Durch den Zyklon "Gezani" sind in Madagaskar mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde des ostafrikanischen Inselstaats starben infolge des Sturm mindestens 31 Menschen. 36 weitere seien schwer verletzt worden. Toamasina, die mit rund 400.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt der Insel, sei "zu fast 75 Prozent zerstört", sagte der im Oktober durch das Militär an die Macht gekommene Präsident Michael Randrianirina.
Außergewöhnlich heftige Schneefälle haben in Japan dutzende Todesfälle verursacht. Wie die Feuer- und Katastrophenschutzbehörde am Dienstag mitteilte, wurden seit dem 20. Januar 30 Todesfälle verzeichnet. Unter den Opfern ist nach Polizeiangaben eine 91-jährige Frau, die unter einem drei Meter hohen Schneehaufen vor ihrem Haus in Ajigasawa gefunden wurde. Sie wurde nach Angaben eines Polizisten vermutlich von einer Dachlawine verschüttet und erstickte dann unter den Schneemassen. Neben ihrer Leiche wurde demnach eine Schaufel gefunden.
Wegen starker Schnee- und Regenfälle sind in Afghanistan 61 Menschen ums Leben gekommen. Die Katastrophenschutzbehörde ANDMA veröffentlichte am Samstag eine Landkarte und teilte im Onlinedienst X mit, die Todesfälle seien in den zurückliegenden drei Tagen in den zentralen und nördlichen Provinzen des Landes gezählt worden.
Bei verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen nach tagelang anhaltendem Monsunregen sind in Indonesien und Thailand mehr als 600 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Katastrophenschutzbehörde in Indonesien am Sonntag mitteilte, stieg die Zahl der Todesopfer in dem südostasiatischen Land auf 442. Mindestens 646 Menschen wurden verletzt, 402 Menschen galten als vermisst. Besonders schwer getroffen wurde die Insel Sumatra.
Nach dem verheerenden Erdbeben in Afghanistan haben Einsatzkräfte am Dienstag fieberhaft nach Verschütteten gesucht. Der Leiter der Katastrophenschutzbehörde der Provinz Kunar, Ehsanullah Ehsan, sagte, die Rettungs- und Bergungsarbeiten seien "die ganze Nacht über" fortgesetzt worden. In abgelegenen Dörfern gebe es immer noch Verletzte, die dringend ins Krankenhaus gebracht werden müssten.