Trotz der Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon haben Israels Armee und die libanesische Hisbollah-Miliz ihre gegenseitigen Angriffe fortgesetzt. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am Sonntag israelische Luftangriffe auf die Ortschaft Sohmor in der östlichen Bekaa-Region sowie in den südlichen Regionen Nabatije und Tyros. Die vom Iran finanzierte Hisbollah-Miliz hatte zuvor Drohnenangriffe auf eine Kaserne im Norden Israels bekanntgegeben.
Eigentlich sollen die Waffen schweigen, aber trotzdem greifen sich Israels Militär und die Hisbollah-Miliz immer wieder an. Unterhändler sollen die Feuerpause für neue Friedensgespräche nutzen.
Auf dem Papier herrscht eine Waffenruhe. Doch die Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah gehen weiter. Nun wurde sie ein weiteres Mal verlängert. Werden die Waffen tatsächlich schweigen?
Bei den jüngsten israelischen Angriffen auf Ziele im Libanon sind nach neuen Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut 22 Menschen getötet worden. Unter den Toten infolge der Angriffe von Mittwoch seien acht Kinder, teilte das Ministerium mit. Zuvor war von zwölf Toten die Rede gewesen. Die amtliche Nachrichtenagentur NNA meldete, die israelische Armee habe etwa 40 Ziele im Süden und Osten angegriffen.