Montenegros Regierung steht wegen des Umgangs mit den heftigen Stürmen und Überschwemmungen in den vergangenen zwei Wochen in der Kritik. Amarals Rücktritt sei der "Beweis, dass die Regierung bei ihrer Reaktion auf diesen Notfall versagt hat", sagte der Generalsekretär der oppositionellen Sozialistischen Partei, José Luís Carneiro, zur portugiesischen Presse.
Bei den Unwettern waren offiziellen Angaben zufolge mindestens sieben Menschen getötet worden. Es entstanden zudem Sachschäden in Höhe von mindestens vier Milliarden Euro.
Die Iberische Halbinsel hat besonders unter dem Klimawandel zu leiden: Seit Jahren stöhnen die Menschen dort unter extremen, immer längeren Hitzewellen, auch schon vor Beginn des Sommers. Im Herbst und Winter folgen dann immer häufiger Starkregen und Überschwemmungen.