Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei deutsche Staatsbürger, ihre Namen wurden mit Xuejun C. und Hua S. angegeben. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft sollen sie sich mitunter auch als Dolmetscher und Mitarbeiter eines Automobilzulieferers ausgegeben haben, um Kontakte zu Experten an deutschen Hochschulen und Forschungsinstituten aufzubauen.
Einige betroffene Wissenschaftler wurden demnach nach China gelockt, in dem ihnen als Vorwand bezahlte Vorträge vor einem zivilen Publikum in Aussicht gestellt wurden. Tatsächlich erfolgten solche Vorträge dann aber vor Angehörigen staatlicher Rüstungsunternehmen", erklärten die Ermittler.
Die Beschuldigten sollten nach Karlsruhe gebracht und dem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt werden. Beamte rückten auch zu nicht näher bezeichneten "Maßnahmen" bei zehn nicht tatverdächtigen Zeugen in mehreren weiteren Bundesländern aus, darunter in Berlin, Baden-Württemberg und Niedersachsen.