Trauerstaatsakt

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Kondolenzbuch für Rita Süssmuth im Bundestag

"Menschenfreundin, Möglichmacherin": Rita Süssmuth mit Trauerstaatsakt geehrt

"Menschenfreundin, Möglichmacherin, Demokratin mit Herz und Verstand": Mit großen Worten der Würdigung hat die Staatsspitze am Dienstag bei einem Trauerstaatsakt im Bundestag Abschied von der verstorbenen früheren Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth genommen. Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (beide CDU) erinnerten an den Einsatz der CDU-Politikerin für Frauen, Gleichberechtigung und ein faires menschliches Miteinander. Süssmuth war am 1. Februar mit 88 Jahren gestorben.
Deutschland nimmt Abschied von Rita Süssmuth

Trauerstaatsakt für verstorbene frühere Bundestagspräsidentin Süssmuth

Mit einem Trauerstaatsakt nimmt die Bundesrepublik am Dienstag (ab 12.00 Uhr) Abschied von der verstorbenen früheren Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth. Neben der aktuellen Parlamentspräsidentin Julia Klöckner werden bei dem Staatsakt Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) und - auf Wunsch Süssmuths - der Autor und Journalist Heribert Prantl im Bundestag sprechen. Zuvor findet in der Berliner St.-Hedwigs-Kathedrale eine Messe statt (ab 10.00 Uhr). Süssmuth war am 1. Februar im Alter von 88 Jahren gestorben. 
Rita Süssmuth

Steinmeier ordnet Staatsakt für verstorbene Bundestagspräsidentin Süssmuth an

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen Trauerstaatsakt für die verstorbene frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth angeordnet. Dies teilte das Bundespräsidialamt am Montag mit. Ein Termin steht noch nicht fest. Über weitere Einzelheiten werde der Bundestag informieren, der den Trauerstaatsakt ausrichtet, hieß es. Dort liefen die Planungen am Montag noch. Parlamentspräsidentin Julia Klöckner (CDU) ordnete für Montag Halbmastbeflaggung an allen Gebäuden des Deutschen Bundestages an.
Video: Trauerstaatsakt: Bundestag erinnert an Wolfang Schäuble

Video Trauerstaatsakt: Bundestag erinnert an Wolfang Schäuble

STORY: Trauer um Wolfang Schäuble im Deutschen Bundestag. Der CDU-Politiker, ehemalige Bundesminister und frühere Präsident des Bundestags war am 26. Dezember vergangenen Jahres in seiner Heimatstadt Offenburg verstorben. An dem Trauerstaatsakt in Berlin am Montag nahm neben Schäubles Witwe Ingeborg auch Altkanzlerin Angela Merkel teil. Die Trauerreden hielten der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und Schäubles langjähriger Freund Friedrich Merz, Vorsitzender der CDU. Friedrich Merz / CDU-Vorsitzender "Dieses Mandat im Deutschen Bundestag war der innere Kern seiner politischen Arbeit. Heimat war für ihn der Bezugs- und Mittelpunkt so wie seine Familie im Persönlichen. Und dann gibt es so etwas wie einen Dreiklang seines größeren politischen Vermächtnisses. Dieser Dreiklang lautet: Deutsche Einheit, Berlin, Europa. Und alle drei Teile gehören eng zusammen." Emmanuel Macron wandte sich zunächst auf Deutsch, später auf Französisch an die Anwesenden. Emmanuel Macron / Staatspräsident Frankreich "Deutschland hat einen Staatsmann verloren. Europa hat eine Säule verloren. Frankreich hat einen Freund verloren. Wenn heute im Bundestag die Stimme eines Franzosen zu hören ist, dann ist das Dank der Freundschaft dieses großen Deutschen. Ein halbes Jahrhundert lang konnte man die Stimme dieses Deutschen hier im Bundestag hören." Seit dem Jahr 1972 war Schäuble Mitglied des Deutschen Bundestags gewesen. Er alt als Architekt der Deutschen Einheit. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas ehrte ihn als "vollendeten Staatsmann" und Instanz über Parteigrenzen hinweg. Wolfang Schäuble, der seit einem Attentat auf ihn im Jahr 1990 auf den Rollstuhl angewiesen war, wurde 81 Jahre alt.