Auch bezüglich der Frage nach einer Fortsetzung der Rettungsbemühungen gibt es keine klare Mehrheit - 39 Prozent sprechen sich dafür aus, 45 Prozent dagegen. Unter den Gegnern einer weiteren Rettung plädiert eine deutliche Mehrheit für ein Ende der menschlichen Eingriffe. Fast drei Viertel (74 Prozent) sind der Meinung, der Wal solle in Ruhe gelassen werden. Jeder Vierte (25 Prozent) spricht sich dafür aus, das Tier zu töten, um es von weiterem Leid zu erlösen.
Das von Fachleuten bereits aufgegebene und mutmaßlich schwerkranke Tier irrte seit Anfang März vor der Ostseeküste umher und strandete dabei wiederholt. Seit dem 31. März liegt es in einer Seitenbucht bei Poel vor Wismar fest. In der vergangenen Woche gaben die Behörden grünes Licht für eine Art letzten Rettungsversuch der von zwei Unternehmern finanzierten Privatinitiative. Bisher führte das aber nicht zum Erfolg.