Für viele Industrie- und Handelskammern sind demnach Fragen rund um den US-Handel das aufwendigste Beratungsthema. "Das US-Geschäft wird für viele Betriebe zunehmend unberechenbar, gerade für kleinere Unternehmen wird der Marktzugang deutlich schwieriger", erklärte DIHK-Bereichsleiterin Melanie Vogelbach.
Weitere Anliegen, mit denen sich international tätige Unternehmen an die Kammern wenden, sind zudem die Sanktionen gegen Russland und Schwierigkeiten im China-Geschäft, etwa durch Exportkontrollen und Unsicherheiten in den Lieferketten. Hinzu kommen regulatorische Vorgaben aus Brüssel wie der CO2-Grenzausgleich CBAM oder die EU-Richtlinie für entwaldungsfreie Lieferketten.
"Unternehmen müssen sich gleichzeitig auf neue Handelsbarrieren, politische Unsicherheiten und immer komplexere Vorgaben einstellen", erklärte DIHK-Bereichsleiterin Vogelbach. "Das bindet Ressourcen und bremst die internationale Expansion." Dennoch bleibe das internationale Geschäft für viele Unternehmen attraktiv.