"Wir sind verzweifelt auf der Suche nach irgendeiner Form von Gerechtigkeit für alles, was wir durchgemacht haben", sagte der 30-jährige Carlos Egana, der die Strafverfolgung Maduros in den USA unterstützt. Einige Demonstranten hatten eine aufblasbare Puppe mit Maduros Zügen mitgebracht, die ihn mit Handschellen in einem orangenen Gefängnisoverall zeigt.
Anhänger Maduros trugen dagegen Plakate mit Aufschriften wie "Befreit Präsident Maduro" oder "Hände weg von Venezuela". Maduro droht eine lebenslange Haftstrafe. Die Anwälte des 63-Jährigen dürften bei der Anhörung beantragen, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe des "Drogenterrorismus" fallen zu lassen.
Die Anklage wirft Maduro und seiner Ehefrau Flores vor, sich an der Spitze Venezuelas mit Drogenkartellen verbündet und Tonnen von Kokain in die USA geschmuggelt zu haben. Beide hatten bei einem ersten Gerichtstermin in New York im Januar auf nicht schuldig plädiert.
Der Linksnationalist Maduro war am 3. Januar bei einem Einsatz der US-Streitkräfte in Venezuela gefangengenommen worden. Er hatte das südamerikanische Land fast 13 Jahre lang autokratisch regiert.