Geklagt hatte eine etwa 50 Jahre alte Frau aus Angola, die 2023 ihren Ehemann wegen häuslicher Gewalt anzeigen wollte. Die Frau hatte damals keine Aufenthaltsberechtigung. Der Polizist vergewaltigte sie in seinem Büro auf der Polizeiwache und lud sie wenige Tage später erneut vor und zwang sie ein weiteres Mal zu Oralverkehr.
Während des Verfahrens nannte ihn eine seiner früheren Partnerinnen einen "Sex-Jäger". Auch mehrere frühere Kollegen berichteten von sexuellen Äußerungen oder Gesten. Seine Anwältin, die anonym bleiben wollte, verwies auf die schlimme Kindheit des Täters. Er stammt aus einer Familie mit elf Kindern und einem alkoholkranken, extrem gewalttätigen Vater. Der Täter sei selbst als Kind von einem seiner Brüder vergewaltigt worden und später von seinem Judolehrer.