Es endet nicht mit ihnen
Blake Lively erklärt sich zur Siegerin. Justin Baldoni sich auch

Blake Lively
Blake Lively will als Siegerin aus dem Streit mit Justin Baldoni herausgehen. Nach Bekanntwerden von Details der Einigung meldet sie sich wieder zu Wort
© Seth Wenig/dpa

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Zwischen Blake Lively und Justin Baldoni gibt es eine Einigung. Nun geht es aber weiter. Dieses Mal um die Frage, wer gewonnen hat.

Die Schauspielerin Blake Lively nennt ihre außergerichtliche Einigung mit Justin Baldoni und seiner Produktionsfirma „Wayfarer Studios“ einen großen Gewinn. Zuvor waren Details der Vereinbarung zwischen Lively und Baldoni bekannt geworden.

„Diese Einigung ist ein überwältigender Sieg für Blake Lively“, sagt ihr Anwalt in einer Mitteilung. Der Anwalt der Gegenseite, Bryan Freedman, wollte das offensichtlich nicht so stehen lassen und äußerte sich ebenfalls. Er stellte fest: „Lassen Sie mich klar sein, das ist ein Gewinn und ein totaler Triumph für die Wayfarer Partei.“ Das Gericht habe ja schon vor der Vereinbarung 13 von Livelys Klagepunkten abgewiesen, fuhr er fort. Darunter auch der der sexuellen Belästigung. Freedman fuhrt fort: „Den Rest hat Frau Lively freiwillig aufgegeben. Aus unserer Sicht hat sie sich geeinigt, weil sie wusste, dass sie vor Gericht verlieren wird.“ Jetzt gehe es vor Gericht nur noch um die unbedeutende Frage, wer die Kosten der juristischen Auseinandersetzung trägt.

Blake Lively kann ihre Kosten noch einklagen

Das amerikanische Magazin „People“ hat die Einigung einsehen können. Demnach steht darin, dass Lively noch das Recht hat, ihre entstandenen Kosten einzuklagen. Ihre Anwälte hatten sich unmittelbar nach der Einigung zu Wort gemeldet und in Richtung Baldoni gesagt: „Indem die Gegenseite einräumt, dass Frau. Livelys Bedenken, es verdienten, gehört zu werden, haben die Beklagten ein für alle Mal die Fiktion beendet, dass Frau Lively Vorwürfe wegen sexueller Belästigung und Vergeltungsmaßnahmen erfunden hat.“

Der Streit geht nun schon seit Dezember 2024. Damals hatte Blake Lively nach Dreharbeiten mit Justin Baldoni rechtliche Schritte gegen ihn eingeleitet, unter anderem wegen sexueller Belästigung und einer angeblichen Schmierenkampagne. Er hat die Vorwürfe immer bestritten. Zunächst hatten beide Seiten nach der Einigung gesagt, dass man hoffe, diese Lösung erlaube es allen Beteiligten, „konstruktiv und in Frieden“ nach vorne zu schauen. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus.

akr

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